1. Bundesliga 17/18
| 13.15 Uhr

"Es passiert im Fußball so viel"
Kovac' Bekenntnis zu Frankfurt lässt Raum für Spekulationen

Bilder: Das ist Niko Kovac
Bilder: Das ist Niko Kovac FOTO: afp, Desk
Frankfurt/Main. Der FC Bayern München hat nach Angaben von Eintracht Frankfurt noch nicht um Chefcoach Niko Kovac geworben. Kovac gilt neben Leipzigs Ralph Hasenhüttl als Kandidat für die Nachfolge von Jupp Heynckes beim deutschen Rekordmeister.

"Wir reden sehr offen, klar und ehrlich miteinander. Es haben keine Kontaktaufnahmen stattgefunden", sagte Sportvorstand Fredi Bobic nach übereinstimmenden Medienberichten vom Donnerstag. "Das Trainerthema ist für uns keines. Wir planen zusammen mit Niko die Zukunft."

Kovac, dessen Vertrag beim Tabellensechsten der Bundesliga bis 2019 läuft, selbst sagte einerseits: "Es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln, dass ich nächstes Jahr noch hier bin." Andererseits erklärte der 46-Jährige: "Es passiert im Fußball so viel. Ich weiß nicht, was morgen ist. Stand jetzt: Ich bin bis 2019 hier Trainer."

Vor der für die Europacup-Teilnahme so brisanten Partie gegen Tabellennachbar 1899 Hoffenheim (Sonntag, 18.00 Uhr/Sky) sieht Bobic auch Parallelen zur Situation der Kraichgauer im vergangenen Herbst: Damals war TSG-Coach Julian Nagelsmann als möglicher Bayern-Trainer gehandelt worden. "Das war ein Flächenbrand für sie. Wir hier bei Eintracht Frankfurt wollen uns unsere Ziele nicht durch irgendwelche Diskussionen kaputtmachen."

(dpa)
 
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