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"In allen Bereichen schlecht"
Russischer Trainer Sluzki stellt Amt zur Verfügung

EM 2016: Russischer Trainer Leonid Sluzki stellt Amt zur Verfügung
Leonid Sluzki wird bei der WM 2018 wohl nicht mehr russischer Trainer sein. FOTO: afp
Paris. Nationalspieler Wasilij Beresuzki (34) fordert nach dem Vorrunden-Aus bei der EM tiefgreifende Reformen im russischen Fußball. Sein Trainer Leonid Sluzki stellt sein Amt zur Verfügung.

"Der russische Fußball ist auf keinem hohen Level, wir müssen etwas verändern", sagte der Verteidiger Beresuzki nach dem 0:3 gegen Wales: "Wir müssen junge Spieler entwickeln und uns verbessern." Die Zeit drängt: Russland ist Ausrichter der WM 2018.

Coach Leonid Sluzki wird dann wohl nicht mehr auf der Trainerbank der Sbornaja sitzen. Der 45-Jährige stellte sein Amt noch am späten Montagabend zur Verfügung. "Nach so einem Turnier wie diesem braucht man einen anderen Trainer. Es ist sehr wichtig, dass man den russischen Fußball mit Blick auf die Heim-WM 2018 entwickelt. Es liegt nun am Verband, wie es weitergeht", sagte Sluzki bei der Pressekonferenz in Toulouse.

Russland schied ohne Sieg und mit nur einem Punkt aus drei Spielen als Letzter der Vorrundengruppe B aus. "Ich kann mich nur bei den Fans entschuldigen. Wir waren in allen Bereichen schlecht. Es war mein Fehler", sagte Sluzki. Der Trainer, der parallel auch den russischen Spitzenklub ZSKA Moskau betreut, hatte das Amt vor einem Jahr nach der Entlassung von Fabio Capello übernommen.

"Ich hatte genug Zeit, das Team vorzubereiten. Das ist mein Fehler", sagt Sluzki, dessen Vertrag im Sommer ohnehin ausläuft. Beresuzki stellte ernüchtert fest: "Wir haben keine besseren Spieler, die besten waren bei der EM dabei."

(sid)
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