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Ibrahimovic sorgt sich um Sicherheit bei EM
"Lieber Gott, lass bitte nichts passieren!"

Ibrahimovic verabschiedet sich mit seinen Kindern aus Paris
Ibrahimovic verabschiedet sich mit seinen Kindern aus Paris FOTO: afp, FF-MC
Stockholm. Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic sorgt sich vor der EM um die Sicherheit in Frankreich. "Nach den tragischen Ereignissen von Paris wurden die Sicherheitsvorkehrungen drastisch erhöht", sagte der Torjäger: "Man sieht Militär in den Straßen und sie haben vor dem Turnier ordentlich aufgerüstet. Man kann nur hoffen und beten, dass nichts passiert." Der 34-Jährige bat sogar um himmlischen Beistand: "Lieber Gott, lass bitte nichts passieren!"

Wie lange er noch im schwedischen Nationaltrikot auflaufen werde, ließ Ibrahimovic offen. "Das ist nichts, woran ich denke. Ich bin hier, um eine EM zu spielen und mich bestmöglich darauf vorzubereiten. Wie lange ich noch dabei bin, weiß ich nicht", sagte "Ibra" im Vorbereitungscamp in Båstad. Schwedische Medien hatten zuvor spekuliert, dass Ibrahimovic spätestens nach dem olympischen Fußball-Turnier im August aus dem Nationalteam zurücktreten werde.

Über ein Ende seiner Karriere in der schwedischen Nationalmannschaft machte sich Ibrahimovic derweil noch keine Gedanken. "Das ist nichts, worüber ich nachgedacht habe, nichts, in das ich Energie gesteckt habe. Ich bin hier, um die EM zu spielen", sagte der 34-Jährige am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. "Wie lange ich hier bin, weiß ich nicht." Medien hatten zuvor über den Abschied des Superstars in der Nationalelf nach der EM in Frankreich im Sommer berichtet.

Beim vorletzten Test der Schweden vor der EM gegen Slowenien (0:0) hatte er am Montag wegen Wadenproblemen aussetzen müssen. Jetzt gehe es ihm besser, sagte der Stürmer. Beim Training könne er am Mittwoch schon wieder dabei sein. "Ich fühle mich stark, sehr stark."

Über seine Zukunft schwieg Ibrahimovic, der den französischen Verein Paris St. Germain nach vier Jahren verlässt. Gerüchte über einen Wechsel zu Manchester United kommentierte der Stürmer nicht. Nur eins machte er klar: Für die schwedische Liga sei er zu gut.

(seeg/sid/dpa)
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