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Österreicher zeigen Foto
Das Flitzer-Selfie mit Cristiano Ronaldo hat überlebt

Flitzer macht Selfie mit Ronaldo
Flitzer macht Selfie mit Ronaldo FOTO: dpa, sam
Düsseldorf. ARD-Experte Mehmet Scholl ist bei dieser EM mit ein paar kruden Thesen aufgefallen. Als er am Samstagabend behauptete, die Ordner hätten das Cristiano-Ronaldo-Selfie eines Flitzers umgehend gelöscht, war das scherzhaft gemeint.

Drei Tage nach dem 0:0 zwischen Portugal und Österreich ist jetzt auch klar, dass der vor Nervosität kurz vor dem Zusammebruch stehende Mann sein Foto behalten durfte – die Antwort liefert das gute, alte "Ich kenne einen, der einen kennt, der einen getroffen hat"-Prinzip.

So twitterte der Twitter-Beauftragte des österreichischen Erstligisten Wolfsberger AC, Daniel Rossmann, am Dienstagmorgen dieses Foto:

"Einige Leute von unserem Klub waren auch dabei und haben gefragt, ob sie das Bild abfotografieren dürfen", sagte ein Sprecher des österreichischen Vereins. Eine Delegation des Fußballklubs aus Kärnten sah sich am vergangenen Samstag das Spiel im Pariser Prinzenpark an und traf den Selfie-Flitzer an der U-Bahn-Station. Und so ziehen nun diejenigen große Aufmerksamkeit auf sich, die jemanden getroffen haben, der selbst große Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.

Wenn diese EM schon sportlich nicht immer begeistert, schafft sie es immerhin mit den kleinen Randgeschichten.

(jaso)
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