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Hooligan-Übergriffe
Russlands Sportminister: Kein Zusammenhang zwischen Gewalt und WM

Russische Hooligans stürmen England-Block
Russische Hooligans stürmen England-Block FOTO: ap, AF FP
Nach den gewalttätigen Übergriffen russischer Stadionbesucher auf England-Fans in Marseille will Russlands Sportminister Witali Mutko keine Rückschlüsse auf die Fußball-WM 2018 in seinem Land ziehen.

Mutko sagte der Nachrichtenagentur AP beim Verlassen des Stadions am Samstagabend, es gebe keine Vergleiche zwischen der Gewalt in Südfrankreich und der Veranstaltung in zwei Jahren. "Was hat die Weltmeisterschaft 2018 damit zu tun?", sagte er.

Russische Fans waren direkt nach dem Schlusspfiff der EM-Begegnung zwischen ihrem Team und England im Stade Vélodrome in Marseille auf die Anhänger des Gegners losgegangen. Die England-Fans flüchteten in Panik Richtung Ausgang.

Mutko ist nicht nur Sportminister, sondern gleichzeitig auch Chef des russischen Fußballverbandes RFS. Er hat ebenfalls hochrangige Posten bei der Fifa und im WM-Organisationskomitee inne. Der Chef des Komitees, Alexej Sorokin, sagte vor Reportern: "Die Weltmeisterschaft ist in zwei Jahren, das ist ein anderes Turnier."

(ap)
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