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EM 2016
Uefa untersucht Medikamentenfund vor Ukraine-Hotel

EM 2016: Uefa untersucht Medikamentenfund vor Ukraine-Hotel
Das deutsche Recherchenetzwerk Correctiv hatte vor dem Teamhotel der Ukrainer in Aix-en-Provence einen Sack mit Medikamenten, Spritzen und Infusionsbesteck gefunden. FOTO: afp
Paris. Die Europäische Fußball-Union Uefa untersucht einen Medikamentenfund vor dem EM-Hotel der ukrainischen Nationalmannschaft. Alle Hinweise, die eine Verletzung der Anti-Doping-Regeln nahelegen könnten, würden von der Uefa beobachtet, eingeschätzt und untersucht.

Das geschehe in Einklang mit dem Kodex der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada, teilte die Uefa am Dienstag mit.

Das deutsche Recherchenetzwerk "Correctiv" hatte vor dem Teamhotel der Ukrainer in Aix-en-Provence einen Sack mit Medikamenten, Spritzen und Infusionsbesteck gefunden. Ob die Ukraine, die bei der EM in der Vorrunde ausgeschieden war, gegen Anti-Doping-Regeln verstoßen hat, ist unklar. Laut "Correctiv" stehen die gefundenen Präparate nicht auf der Liste verbotener Mittel.

"Sollte es Verstöße gegen die Anti-Doping-Regeln geben, auch wenn die Beweise dafür nicht-analytischer Basis sind, wird die Disziplinarkommission ein Disziplinarverfahren eröffnen", teilte die Uefa weiter mit. Bei den Untersuchungen arbeite die Uefa eng mit der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD zusammen und stehe auch mit den französischen Behörden in Kontakt.

(dpa)
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