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"Man hat alles was man braucht"
Deutschland für Infantino perfekter EM-Ausrichter

Porträt: Infantino - neuer Fifa-Präsident
Porträt: Infantino - neuer Fifa-Präsident FOTO: dpa, hm
Erfurt. Für Fifa-Präsident Gianni Infantino wäre Deutschland ein perfekter Ausrichter der Fußball-EM 2024.

"Deutschland kann morgen eine EM oder WM ausrichten", sagte der Schweizer über die Pläne des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der das Turnier in acht Jahren unbedingt veranstalten will, am Donnerstag in Erfurt: "Die Stadien sind fantastisch, das Land ist groß, man hat alles was man braucht. Es ist ein Fußballland - ich würde mir keine Sorgen machen."

Die Entscheidung über die EM-Vergabe durch die Europäische Fußball-Union (Uefa), deren Generalsekretär Infantino sieben Jahre war, fällt aller Voraussicht im Herbst 2018. DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte die EM 2024 in Deutschland als "Leuchtturmprojekt" bezeichnet.

Entscheidung über die WM-Aufstockung fällt im Januar 2017

Von seinen Plänen einer "Mammut-WM" rückt Infantino derweil nicht mehr ab. "Es mir auszureden, wird schwierig", sagte der Schweizer, der sich gegen die Aufstockung von 32 auf 40 Mannschaften positioniert hatte, müsse "ein bisschen auch an die anderen denken".

Deutschland sei schließlich "ja immer dabei - ob mit vier oder 200 Mannschaften gespielt wird", sagte Infantino: "Und ziemlich oft gewinnt Deutschland auch am Schluss." Die Entscheidung über die WM-Aufstockung fällt Anfang Januar 2017 in Zürich. Aller Voraussicht nach geht es aber nur noch um die Frage, ob an der Endrunde 2026 mit 40 oder sogar 46 Mannschaften gespielt wird.

(sid)
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