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DFB-Elf mit Personalproblemen
Titel nur über den Medizinmann

Porträt: Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt – Wunder-Doc mit Wallemähne
Porträt: Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt – Wunder-Doc mit Wallemähne FOTO: afp, agz/VL/dg
Meinung Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt ist bei der deutschen Nationalmannschaft noch eine ziemlich große Nummer. An der Säbener Straße beim FC Bayern München praktiziert er schon seit einer Weile nicht mehr. Im Kreise des DFB ist er nach wie vor der Arzt des Vertrauens. Von Gianni Costa

Und so hat Bundestrainer Joachim Löw auf die Einschätzung des Mediziners gehört, als es vor der Nominierung des EM-Kaders um eine verlässliche Prognose ging. Müller-Wohlfahrt hat Marco Reus keine schnelle Genesung attestiert, Löw strich ihn aus dem Kader.

Müller-Wohlfahrt wird in den kommenden Wochen viel Einfluss auf die Arbeit der sportlichen Leitung haben. Es schleppen sich einige Akteure mit Blessuren in das Turnier. Ein hohes Risiko für Löw. Dauer-Patient Bastian Schweinsteiger zum Beispiel. Jerome Boateng kämpft mit Problemen an den Adduktoren – ein weiterer Ausfall in der Innenverteidigung nach Mats Hummels wäre für die Nationalelf ein ernsthaftes Problem.

Es gibt nun ein neues Wort, das verstärkt zum Einsatz kommt, um die Brisanz des Themas zu untermauern: Trainingssteuerung. Gibt es natürlich schon was länger, hört sich aber ganz gut an. Heißt: Der Trainer achtet besonders darauf, wann er seine Spieler einsetzt – im Spiel und auf dem Übungsplatz.

Quelle: RP
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