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BKA wertet 65 Hinweise aus
Rund 300 deutsche Hooligans bei EM in Frankreich

Hooligans liefern sich Straßenschlacht
Hooligans liefern sich Straßenschlacht FOTO: ap, TH
Bei der Europameisterschaft in Frankreich sind rund 300 deutsche Hooligans vor Ort. Ein Großteil halte sich nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes (BKA) schon seit vielen Wochen in Frankreich auf und haben so Einreiseverbote kurz vor Beginn der EM umgangen, wie die "Welt am Sonntag" berichtete. Demnach wertet das BKA derzeit 65 Hinweise zu deutschen Hooligans bei der EM aus.

Diese Tatverdächtigen sollen dem Bericht zufolge in der Stadt Lille vor dem ersten Spiel der deutschen Elf gegen die Ukraine Krawall gemacht haben. Fans des gegnerischen Teams waren mit Stühlen und Flaschen beworfen, Passanten und Café-Besucher mit Schlägen und Tritten traktiert worden.

Augenzeugen lieferten dem BKA Personenbeschreibungen von Hooligans, Fotos und Videos. Das Bundeskriminalamt hatte nach dem Spiel in Lille um Aufnahmen der Ausschreitungen gebeten. Die Behörde koordiniert die Ermittlungen nach unbekannten deutschen Tatverdächtigen, die bei Sportgroßveranstaltungen im Ausland an gewalttätigen Ausschreitungen beteiligt sind.

(AFP)
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