| 08.04 Uhr

EM 2016
EM-Spieler erobern die Werbe-Branche

Die EM-Spieler in der Werbung
Die EM-Spieler in der Werbung
Düsseldorf. Fußball, Fußball, Fußball. Wohin man schaut: Fußball. Schon vor Beginn der EM am Freitag in Frankreich regiert "König Fußball" medial in Deutschland. Mittendrin: natürlich die deutschen Nationalspieler. Von Marie von Diergardt

Kaum eine Werbeunterbrechung vor dem heimischen TV kommt ohne einen deutschen Nationalspieler aus, der freudestarhlend im TV die Vorzüge eines Produkts anpreist. Die deutschen Spieler werden von der Werbeindustrie immer mehr zu großen Vorbildern in den verschiedensten Bereichen aufgebaut. Viele Firmen nutzen die Popularität der beliebten Fußballer, um mit ihnen für ihre Produkte zu werben.

Kurz vor Weihnachten stellte "Volkswagen" sein neues "Allstar"-Sondermodell vor und weckte damit die erste Vorfreude auf die EM. Thomas Müller, Julian Draxler, Max Kruse und André Schürrle fangen im Spot fleißig an, französische Vokabeln zu lernen und den Weg zum Tor mit dem neuen Navigationssystem zu finden. Im Fall von Kruse, der schließlich nicht für die EM nominiert wurde, eine unnötige Aktion, immerhin stehen aber die anderen drei Profis im EM-Kader von Bundestrainer Joachim Löw und können in Frankreich die gelernten Vokabeln benutzen.

Mercedes Benz, einer der Hauptsponsoren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) macht mit dem Motto "Vive La Mannschaft" Werbung mit dem Weltmeister. Auch andere Konzerne wie "Die Commerzbank" und "Media Markt" profitieren vom Hype rund um das anstehende EM-Tunier. Doch es geht auch ohne EM-Bezug: So ist Publikumsliebling Thomas Müller gleich in mehreren Spots, zum Beispiel von "Gilette" und "Barilla", zu sehen, während Teamkollege Mesut Özil klassische Sportlerwerbung für Adidas betreibt.

Alle Werbespots im Zusammenhang mit der EM und den deutschen Spieler sind in unserer Infostrecke zu sehen.

Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

EM-Spieler 2016 überall in der Werbung zu sehen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.