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Frankreichs Ex-Weltmeister
Dugarry versteht umstrittene Pogba-Geste

Paul Pogba: Christophe Dugarry versteht umstrittene Geste
FOTO: afp, FF
Clairefontaine. Frankreichs ehemaliger Nationalspieler Christophe Dugarry kann die umstrittene Geste von Paul Pogba beim 2:0-Sieg gegen Albanien nachvollziehen.

"Ich entschuldige sie nicht, aber ich verstehe sie", sagte der frühere Welt- und Europameister in einem Interview der Zeitung "Le Parisien" (Freitag). Der mittlerweile 44-Jährige hatte selbst mit einer Geste Richtung Tribüne nach seinem 1:0-Führungstor im WM-Eröffnungsspiel 1998 gegen Südafrika für Diskussionen gesorgt.

Nach dem zweiten Gruppenspiel der Equipe tricolore ließ sich Pogba zu einer Geste hinreißen, die vor der Partie gegen die Schweiz an diesem Sonntag in französischen Medien große Beachtung fand. Daran änderte selbst Pogbas Stellungnahme nichts, er habe das Tor lediglich mit einer Art Tanz und seinem üblichen Jubel gefeiert. Auf der Tribüne hätten seine Mutter und seine Brüder gesessen.

Bilder zeigen, wie Pogba sich eine Hand in die Beuge des anderen Armes schlägt - in Frankreich gilt dieser "bras d'honneur" als vulgäre Beschimpfung. "Le Parisien" schrieb von einer "unangebrachten" Geste. "Nervös", titelte die Sportzeitung "L'Équipe" am Freitag: "Pogba unter Druck."

Der 23 Jahre alte Profi von Juventus Turin war im Eröffnungsspiel gegen Rumänien (2:1) nach einer schwachen Leistung ausgewechselt worden. In der Partie gegen die Albaner ließ Trainer Didier Deschamps den offensiven Mittelfeldspieler zunächst auf der Bank.

(dpa)
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