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EM-Qualifikation
Spanien und Schweiz lösen EM-Ticket

EM-Qualifikation: Spanien und Schweiz lösen EM-Ticket
Europameister Spanien ist durch. FOTO: dpa, jrp sam
 Titelverteidiger Spanien und die Schweiz mit sechs Bundesligaprofis in der Startelf haben sich vorzeitig das Ticket für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) gesichert. Dagegen müssen der nächste WM-Gastgeber Russland und die Slowakei noch bis zum letzten Spieltag warten, haben das Ticket aber jeweils selbst in der Hand.

Santi Cazorla (42./85.) und Paco Alcacar (67., 80.) schossen den dreimaligen Europameister in Logrono zum glanzlosen Sieg gegen Außenseiter Luxemburg. Allerdings zahlte die Mannschaft von Vicente del Bosque für den 17. Heimsieg in Folge in einem Qualifikationsspiel einen hohen Preis: David Silva und Alvaro Morata mussten mit Verdacht auf schwere Verletzungen ausgewechselt werden.

Die Eidgenossen gewannen gegen San Marino mit 7:0 (1:0) und sind nach dem zeitgleichen 1:1 (1:0) von Verfolger Slowenien gegen Litauen mit 18 Punkten sicher qualifiziert. Slowenien, bei dem der gesperrte Leverkusener Kevin Kampl fehlte, steht in der Gruppe E bei 13 Zählern.

In St. Gallen trafen Michael Lang (17.), Kapitän Gökhan Inler (55.), Admir Mehmedi (65.) von Bayer Leverkusen, Johan Djourou (72.) vom Hamburger SV, Pajtim Kasami (75.), Breel Embolo (81.) und der Ex-Leverkusener Eren Derdiyok (89.). Die Treffer von Inler, Djourou und Embolo waren jeweils Foulelfmeter.

In der dritten Partie der Gruppe setzten sich die noch ungeschlagenen und bereits qualifizierten Engländer mit 2:0 (1:0) in London gegen Estland durch. Theo Walcott (45.+1) und Raheem Sterling (85.) trafen für die Gastgeber.

Russland hat derweil zumindest beste Chancen auf die EM-Teilnahme. Durch den mühsamen 2:1 (0:0)-Erfolg beim Tabellenletzten Moldau festigten die Russen (17 Punkte) den zweiten Platz in der Gruppe G hinter den bereits qualifizierten Österreichern (25) und vor Schweden (15).

Im abschließenden Spiel gegen Montenegro (11) am Montag genügt aufgrund des gewonnen Direktvergleichs gegen Schweden ein Punkt, um die letzten Zweifel zu beseitigen. Die Schweden kamen am Freitag zu einem 2:0 (1:0)-Pflichtsieg in Liechtenstein und haben zumindest die Teilnahme an den Play-offs sicher.

In der Spanien-Gruppe hat die Slowakei ihren ersten Matchball vergeben. In Zilina verlor das Team um Neapel-Star Marek Hamsik 0:1 (0:1) gegen Weißrussland und muss um die erste EM-Teilnahme zittern, weil die Ukraine durch das 2:0 (0:0) in Mazedonien nach Punkten (19)
gleichzog.

Vor dem letzten Spieltag hat die Slowakei aber den Trumpf des gewonnenen Direkt-Vergleichs gegen den Co-Gastgeber der letzten Euro in Händen. Ein Sieg in Luxemburg würde den Slowaken genügen. Den beiden Rivalen ist zumindest die Teilnahme an den Play-off bereits sicher.

Die bereits qualifizierten Österreicher, die mit fünf aktuellen und vier ehemaligen Bundesliga-Profis begannen, drehten in Montenegro zwei Rückstände zum 3:2 (0:1)-Sieg. Mark Janko (55.) und dem Ex-Bremer Marko Arnautovic (81.) gelang jeweils der Ausgleich, Marcel Sabitzer (90.+2) von RB Leipzig schoss Österreich noch zum Sieg.

(sid)
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