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EM 2016
Uefa wählt Hawk Eye als Torlinientechnik-Anbieter

Übersicht: Umstrittene Tor-Entscheidungen in der Geschichte
Übersicht: Umstrittene Tor-Entscheidungen in der Geschichte FOTO: Screenshot
Nyon. Die Uefa hat das auch in der Bundesliga eingesetzte Hawk Eye als Anbieter für die Torlinientechnik bei der EM in Frankreich ausgewählt. Wie die Europäische Fußball-Union am Dienstag mitteilte, werden alle zehn EM-Stadien mit der Technik ausgestattet.

Das Uefa-Exekutivkomitee hatte erst im Januar beschlossen, dass die technische Hilfe für Schiedsrichter bei der Torentscheidung beim Kontinentalturnier in diesem Sommer zum Einsatz kommen soll.

Sieben Kameras werden zur Beobachtung jeder Torlinie installiert. Der Referee bekommt ein Signal auf seine Armbanduhr, ob der Ball im Tor ist. Die Uefa hatte sich unter der Führung ihres derzeit gesperrten Präsidenten Michel Platini lange gegen die Torlinientechnik gesträubt und stattdessen auf Torlinienrichter gesetzt, die das Geschehen im Strafraum beobachten. Diese wird es weiterhin geben.

Hawk Eye soll von der kommenden Saison an auch in der Champions League eingesetzt werden. Über die Nutzung in der Europa League von der übernächsten Saison an soll erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

(dpa)
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