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Nach Europa-League-Spiel
Hooligans liefern sich Massenschlägerei in der Kölner Innenstadt

Fanmarsch der Belgrad-Anhänger zum Stadion
Fanmarsch der Belgrad-Anhänger zum Stadion FOTO: Markus Gerres
Köln. Nach dem Europa-League-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Roter Stern Belgrad ist es in der Nacht doch noch zu schweren Ausschreitungen gekommen. 70 Personen wurden festgesetzt. Vier Polizisten wurden verletzt.

Kurz nach Mitternacht hätten sich zunächst etwa 30 Menschen in der Kölner Innenstadt geprügelt und mit Gegenständen beworfen, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen. Darunter sollen auch sogenannte Problemfans gewesen sein. Nähere Details zu den Beteiligten nannte die Polizei zunächst nicht.

Als die Einsatzkräfte bei der Auseinandersetzung eingegriffen hätten, seien sie attackiert worden und weitere Menschen dazugekommen. Etwa 70 Personen wurden demnach in der Nacht festgesetzt, mehrere kamen in Gewahrsam. Es seien Anzeigen etwa wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet worden. Ein Beamter wurde laut Polizei am Kopf und an der Hand verletzt, drei weitere erlitten leichte Verletzungen.

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Direkt nach dem Spiel am Donnerstagabend war es den Angaben zufolge weitgehend ruhig geblieben. Etwa 2500 Belgrader Fans seien nach Abpfiff zunächst am Stadion aufgehalten und dann mit Sonderbahnen zum Neumarkt gebracht worden.

Eine der Bahnen wurde laut Polizei von Kölnern mit Pyrotechnik beworfen - sechs Menschen wurden daraufhin in Gewahrsam genommen. Auch vor der Partie hatte es kleinere Ausschreitungen mit bengalischen Feuern gegeben.

(areh/dpa)
 
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