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1. FC Köln in Belgrad
Einreiseverbot für FC-Bus

Europa League in Belgrad: Serben lassen Kölner Mannschaftsbus nicht ins Land
Aus dem Archiv: Ein Mannschaftsbus des 1. FC Köln FOTO: Irene Kemper
Belgrad/Köln. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Das dachten sich die Verantwortlichen des 1. FC Köln in der vergangenen Woche, als sie von Roter Stern Belgrad hörten, dass ihr Mannschaftsbus zum Europa-League-Spiel nicht nach Serbien einreisen darf. Von Patrick Scherer

"Wir waren überrascht", sagt FC-Medienchef Tobias Kaufmann im Gespräch mit unserer Redaktion. Hintergrund ist ein serbisches Gesetz, das einheimische Busunternehmen subventionieren soll. So musste sich der FC nach langem Hin und Her einen Bus in Belgrad mieten. Der Weg zur Europa-League-Partie am Donnerstagabend (21.05 Uhr) gegen Roter Stern Belgrad war damit beschwerlicher als gedacht.

Eigentlich sollte es so laufen wie üblich: Der Mannschaftsbus mit dem Geißbock-Logo fährt zwei Tage vor der Partie zum Spielort, holt die Mannschaft tags darauf vom Flughafen ab und sorgt für die Transfers vor Ort. Doch dann kam die Nachricht aus Serbien: Ein Gesetz verbietet die Einreise von leeren Reisebussen. Mindestens fünf Leute müssen im Bus sitzen.

Die Kölner schalteten die Europäische Fußball-Union ein. Doch auch die Uefa konnte zunächst nicht vermitteln. Kurzfristige Überlegungen, den Bus mit eigenen Mitarbeitern aufzufüllen und nach Serbien fahren zu lassen, verwarfen die Kölner Verantwortlichen wieder und entschlossen sich schließlich dazu, einen Bus vor Ort zu mieten.

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Als die Uefa dann am Dienstag doch noch eine Sondergenehmigung für den Mannschaftsbus organisiert hatte, war es zu spät: Der Kölner Busfahrer war bereits mit einem Kleinbus auf dem Weg nach Belgrad, um den gemieteten Bus abzuholen.

 
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