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Europa League
Manchester United und Ajax zittern sich ins Finale

Mourinho nach Finaleinzug den Tränen nahe
Mourinho nach Finaleinzug den Tränen nahe FOTO: rtr, mb
Top-Favorit Manchester United und Schalke-Bezwinger Ajax Amsterdam stehen am 24. Mai in Stockholm im Finale der  Europa-League. Beide Teams machten es äußerst spannend, retteten sich aber knapp ins Ziel.

Nach ihren Hinspielsiegen mussten die beiden Teams in den Rückspielen am Donnerstagabend jedoch in dramatischen Schlussphasen mit drei Feldverweisen noch zittern. Manchester spielte gegen die spanische Mannschaft Celta Vigo 1:1 (1:0). Die Niederländer verloren bei Olympique Lyon mit 1:3 (1:2), zogen aber dank des 4:1 aus dem Hinspiel über die Franzosen zum ersten Mal seit 21 Jahren wieder in das Finale eines europäischen Wettbewerbs ein. Das Endspiel findet am 24. Mai in Stockholm statt.

Top-Favorit Manchester schaffte im siebten Europa-Leauge-Spiel in Old Trafford erstmals keine Sieg, peilt aber trotzdem im Finale seinen ersten Triumpf in der Europa League an. Nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel begannen die Spanier offensiv, in der 4. Minute zwang Iago Aspas mit einem Schuss Manchesters Keeper Sergio Romero zu einer Flugparade.

Doppel-Rot bei Uniteds Finaleinzug FOTO: rtr, mb

Doch in der 17. Minute gingen die Gastgeber dann mit ihrer ersten Chance durch einen Kopfball des belgischen Nationalspielers Marouane Fellaini in Führung. Vigo hielt weiter dagegen, hatte phasenweise mehr vom Spiel und kamen in der 85. Minute zum Ausgleich durch Facundo Roncaglia. In der Schlussphase kam es zu tumultartigen Szenen auf dem Platz. Torschütze Roncaglia und Manchesters Eric Bailly sahen Rot.

Für Schalke-Bezwinger Ajax mit dem deutschen Mittelfeld-Regisseur Amin Younes lief zunächst alles nach Plan. Der dänische Angreifer Kasper Dolberg, der bereits im Hinspiel getroffen hatte, brachte die Niederländer in der 27. Minute mit einem Heber aus halblinker Position in Führung.

Manchester United - Celta Vigo: die Bilder des Spiels FOTO: ap, AG

Mit einem Doppelschlag von Torjäger Alexandre Lacazette waren die Gastgeber jedoch kurz vor der Pause plötzlich wieder im Spiel. Zunächst verwandelte der Angreifer einen an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter (45.), dann schob er eine Flanke aus kurzer Distanz ein (45.+1). In einer zunehmend hektischen zweiten Halbzeit versuchte Lyon alles - und gerade in einer Phase, in der Ajax wieder die Kontrolle zu gewinnen schien, gelang den eingewechselten Rachid Ghezzal per Kopf das dritte Tor für die Franzosen (81.). Kurz darauf sah Ajax-Verteidiger Nick Viergever nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte (84.), sein Team rettete sich jedoch über die Zeit.

 
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