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Vier deutsche Klubs in der Europa League
Bundesliga-Ansetzungen werden zum Problemfall

Dortmund - Saloniki
Dortmund - Saloniki FOTO: dpa, thi nic
Düsseldorf. Vier Mannschaften in der ersten K.o.-Runde der Europa League (18. und 25. Februar) bedeuten für die Deutsche Fußball Liga (DFL) bei der Ansetzung der anschließenden Bundesliga-Spieltage ein Problem.

Aufgrund der TV-Verträge der DFL muss zur 23. Runde (26. bis 28. Februar) ein Klub aus dem deutschen Europa-League-Quartett Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund, Schalke 04 und FC Augsburg bereits samstags und damit nur zwei Tage nach seinem internationalen Auftritt spielen.

Detaillierte Planungen sind erst nach der Auslosung der Europa League und dem Achtelfinale des Vereinspokals des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in der kommenden Woche vorgesehen. Von den vier Europa-League-Startern können höchstens zwei im DFB-Pokal die Runde der besten Acht erreichen, da Schalke schon ausgeschieden ist sowie Augsburg und Dortmund aufeinandertreffen.

Die laufenden TV-Verträge lassen hinsichtlich von Donnerstag-Begegnungen in der Europa League für anschließende Bundesliga-Spieltage höchstens drei Sonntag-Partien zu. Diese Konstellation mit Spielen von Dortmund, Schalke und Augsburg kam in der laufenden Saison nach englischen Wochen bereits dreimal zum Zuge. Auch nach den Hinspielen in der Europa-League-Runde der besten 32 ist am 22. Bundesliga-Spieltag diese Variante möglich, da Leverkusen und Dortmund gegeneinander um Punkte kämpfen.

Welcher Europa-League-Teilnehmer nach den Rückspielen im Europacup nur 48 Stunden Zeit zur Regeneration haben wird, ermittelt die DFL anhand verschiedener Kriterien. Dazu gehört besonders auch die Belastung durch Reisen in der englischen Woche: Würden beispielsweise zumindest Dortmund oder Augsburg das entscheidende Match um den Einzug ins Achtelfinale der Europa League zu Hause bestreiten, kämen ihre folgenden Bundesliga-Spiele aufgrund ihres neuerlichen Heimvorteils (Dortmund gegen 1899 Hoffenheim und Augsburg gegen Borussia Mönchengladbach) eher als Samstag-Begegnung in Betracht als die Auswärtsauftritte von Leverkusen beim FSV Mainz 05 und Schalke bei Eintracht Frankfurt.

Vier Sonntag-Spiele sind wegen des in den TV-Verträgen der DFL festgelegten Freitag-Spiels und der gleichfalls vorgeschriebenen fünf Begegnungen am Samstagnachmittag nicht möglich. Die drei bisherigen "Super-Sonntage" wurden durch die Streichung des Samstagabend-Spiels ermöglicht und sind höchstens zehnmal pro Saison zulässig.

(seeg/sid)
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