kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Werder Bremen Hugo Almeida panorama ddp 2010
  Foto: ddp, ddp
Kommentare ()

Der Werder-Wahnsinn: Leere Blicke, leerer Akku, leere Hände

zuletzt aktualisiert: 19.03.2010 - 13:28

Bremen (RPO). Leere Blicke, leerer Akku, leere Hände. Nachdem das x-te "Wunder von der Weser" ausgeblieben war, stand Klaus Allofs der Frust ins Gesicht geschrieben. "Wir haben so viele Nackenschläge in dieser Partie hingenommen und hätten trotzdem weiterkommen müssen", schimpfte Werder Bremens Spordirektor nach der emotionalen Achterbahnfahrt im Achtelfinale der Europa League gegen den FC Valencia.

4:4 (1:3) hieß es am Ende. Die zwischenzeitliche Aufholjagd der Hanseaten wurde nicht belohnt, nach dem 1:1 im Hinspiel ist für den Vorjahresfinalisten die Europapokalsaison zu Ende.

"Das war nicht nötig", sagte Allofs: "Aber wir haben so viele Fehler wie lange nicht mehr gemacht. Wir müssen uns in den kleinen Dingen verbessern und cleverer sein, um auf diesem Niveau bestehen zu können." In der Tat. Besonders die Abwehr war gegen die äußerst quirlige und leichtfüßige Offensivreihe der Spanier um den dreimal erfolgreichen EM-Torschützenkönig David Villa überfordert. Für den vierten Treffer der Spanier sorgte Juan Mata (15.). "Vier Gegentore zu bekommen, ist einfach ein Unding", sagte Bremens Kapitän Torsten Frings.

Villa schien sich fast ein Spaß daraus zu machen, immer genau dann zu treffen, wenn es für die Platzherren am ungünstigsten war. Das 1:0 in der zweiten Minute war eine kalte Dusche, das 3:1 kurz vor dem Pausenpfiff (45.) schon fast der Todesstoß für die zuvor stärker werdenden Hanseaten. Villas 4:3 fiel dann nur vier Minuten nachdem Werder zum 3:3 ausgeglichen und wieder Morgenluft gewittert hatte (66.).

"Villa war eiskalt. Als wir dran waren, hat er zugeschlagen", sagte Außenverteidiger Clemens Fritz, und Frings ergänzte: "David Villa ist natürlich ein Klassestürmer. Aber wenn du so viel Platz bekommst, brauchst du nicht unbedingt Villa zu heißen, um zu treffen." So erwies sich alles Aufbäumen, Kämpfen und Rackern der Bremer als vergebliche Liebesmüh. "Leider gab es kein Happy End", sagte Fritz nach dem erfolglosen Kraftakt.

Die Treffer von Hugo Almeida (26.), Frings (57., Foulelfmeter), Marko Marin (62.) und Claudio Pizarro (84.) blieben Makulatur. Einzig den Spannungsbogen hielten sie bei Werders Horror-Film aufrecht. Dabei wäre auch im Spiel nach vorne durchaus noch mehr drin gewesen. "Wir hätten zehn Tore schießen können", sagte Frings, und auch Allofs bemängelte die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Kasten: "Ich kann mich an kaum ein Spiel erinnern, in dem wir so viele klare Möglichkeiten hatten."

Geholfen hat es nichts. Der Traum von einer Endspielteilnahme am 12. Mai im Stadion des Erzrivalen Hamburger SV zerplatzte irgendwo zwischen Abwehr- und Abschlussschwäche. Gehofft wurde vor 24.200 Zuschauern trotzdem bis zum Schluss. "Im Grunde habe ich erst nach dem Abpfiff gedacht, dass es nichts mehr wird", sagte Allofs, dessem Team allerdings nur 43 Stunden bleiben, um Enttäuschung und Ausscheiden zu verarbeiten.

Bereits am Samstagnachmittag steht das Bundesliga-Spiel gegen den VfL Bochum (15.30 Uhr/live bei Sky und Liga total) auf dem Programm. Am Dienstag geht es dann im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den Zweitligisten FC Augsburg. "Natürlich wird das nicht einfach. Aber wir müssen den inneren Schweinehund überwinden", sagte Allofs.

Quelle: SID/chk

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online

Fußball in Spanien

Celta Vigo nach fünf Jahren wieder erstklassig

Nach Deportivo La Coruna hat auch der galicische Erzrivale Celta Vigo die Rückkehr in die ... mehr 

Frauen-Bundesliga

Essen gibt Dierkes Zweijahresvertrag

Frauenfußball-Bundesligist SG Essen-Schönebeck setzt weiter auf den Nachwuchs. Die 16 Jahre alte Christina Dierkes aus dem eigenen Juniori ... mehr 

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Die Stars der EM richtig aussprechen

Immer wieder stolpern Fans, Reporter und Journalisten über die Aussprache einiger Fußballspieler. Ein Grund für uns, die ... mehr 

Auf einen Blick
Fotostrecken Fussball
Das ist Mats Hummels
Das ist Mats Hummels
Wir stellen Ihnen den Fußballer Mats Hummels vor. mehr 
 
Das ist Mats Hummels
Das ist Mats Hummels
Wir stellen Ihnen den Fußballer Mats Hummels vor.
mehr 
Das ist Ralf Rangnick
Das ist Ralf Rangnick
Ralf Rangnick ist als Trainer von Schalke 04 ..
mehr 
Nationalmannschaft: die DFB-Rekordspieler
Nationalmannschaft: die DFB-Rekordspieler
Sehen Sie die Rekord-Nationalspieler des DFB.
Stand: Dezember 2011
mehr 
Frauen-EM-Quali 2013: Deutschland - Rumänien
Frauen-EM-Quali 2013: Deutschland - Rumänien
Die deutschen Frauen dürfen nach dem 5:0-Sieg für die EM planen.
mehr 
Die Gerüchteküche der Bundesliga
Die Gerüchteküche der Bundesliga
Die Bundesliga-Saison ist zu Ende, die Teammanager planen die kommende ..
mehr 
Das ist Sascha Rösler
Das ist Sascha Rösler
Wir stellen Ihnen Fortunas Top-Torschützen Sascha Rösler vor.
mehr 
Testspiel 2012: USA - Brasilien 1:4
Testspiel 2012: USA - Brasilien 1:4
Die USA hat gegen Brasilien eine 1:4-Niederlage kassiert.
mehr 
Das ist Thomas Bröker
Das ist Thomas Bröker
Wir stellen Ihnen Fortunas Dauerläufer Thomas Bröker vor.
mehr 
 
MEHR
Jonathan Zebina sieht die Rote Karte.

Eklat beim Achtelfinalspiel

Juve-Star Zebina zeigt eigenen Fans den Mittelfinger

Als das schmachvolle Europapokal-Aus von Juventus Turin nicht mehr zu verhindern war, brannten bei einigen die Sicherungen durch. Nach seinem Platzverweis in der Nachspielzeit zeigte Verteidiger Jonathan Zebina den eigenen Fans den Mittelfinger. mehr

 
 
 

HSV-Star Elia auf Formsuche

Vom Publikumsliebling zum Problemfall

 
 
Anzeige:
Auf einen Blick