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Europa League
Russische Polizisten bei Risikospiel Fenerbahce gegen Lokomotive

Moskau. Zur Sicherung des Risikospiels zwischen Fenerbahce Istanbul und Lokomotive Moskau in der Europa League reisen russische Polizisten an diesem Dienstag in die türkische Großstadt. Die Regierung in Ankara habe um diese Unterstützung gebeten, teilte das Innenministerium in Moskau der Agentur Tass zufolge mit. Das Verhältnis der beiden Länder ist stark belastet, seit die Türkei im November einen russischen Kampfjet im Grenzgebiet zu Syrien abgeschossen hat. Der Kreml verhängte danach Wirtschaftssanktionen gegen die Türkei. Zahlreiche Sportveranstaltungen wurden abgesagt. Russische Polizisten würden in Istanbul gemeinsam mit ihren türkischen Kollegen Dienst verrichten, teilte das Ministerium in Moskau mit. Lokomotive sprach von etwa 70 Fans, die zum Spiel mitreisen wollten. Hauptsponsor des Vereins ist die russische Staatsbahn RZD. Unklar ist, ob türkische Polizisten zum Rückspiel am 25. Februar nach Moskau reisen.

 

(dpa)
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