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Solidaritätsbeitrag
Topklubs "spenden" 60 Millionen an Europa-League-Vereine

Porträt: Das ist Karl-Heinz Rummenigge
Porträt: Das ist Karl-Heinz Rummenigge FOTO: dpa
Nyon. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) und die europäische Klub-Vereinigung ECA wollen der Diskussion um die Reform der Champions League mit einem Millionen-Zuschuss für die Europa League den Wind aus den Segeln nehmen.

ECA-Boss Karl-Heinz Rummenigge und der neue Uefa-Präsident Aleksander Ceferin haben sich darauf verständigt, dass die ECA ab 2018 jährlich einen Solidaritätsbeitrag in Höhe von 60 Millionen Euro leistet.

Von diesem Geld gehen 50 Millionen an die Teilnehmer der Europa League, 10 Millionen fließen an die Starter in der Qualifikation zu den Europacup-Wettbewerben. "Ich freue mich, dass wir eine schnelle und einfache Entscheidung zum Wohl des Fußballs getroffen haben", sagte Rummenigge: "Solidarität ist eine wichtige Säule im europäischen Klubfußball, die schon immer von der ECA und ihren Mitgliedsvereinen mitgetragen wurde."

Die heftig kritisierte Reform der Champions League bleibt allerdings unverändert. Durch die Ende August verabschiedeten Neuerungen bekommen vor allem die Top-Klubs ab der Saison 2018/19 noch mehr vom Kuchen. Laut der Uefa werden künftig in den Klubwettbewerben insgesamt mehr als drei Milliarden Euro verteilt.

Die kleinen Klubs der nationalen Ligen bekommen davon fast nichts ab. Dagegen rechnet allein der deutsche Rekordmeister Bayern München mit jährlichen Einnahmen von fast 110 Millionen Euro aus der Champions League. Im Vergleich zu dieser Saison würde das einen Anstieg um 70 Prozent bedeuten.

(sid)
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