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Der europäische Fußball wird von einem neuen Wettskandal erschüttert. Wir haben Fakten zu Sportwetten gesammelt.
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Wettsüchtig
Deutschen verwetten pro Jahr mehr als eine Milliarde Euro. Dabei haben Wetten auf Fußball-Spiele den einst klassischen Pferdewetten längst den Rang abgelaufen.
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Marktführer bwin
Staatlich lizenzierter Wettanbieter ist Oddset. Als ein Marktführer in Europa gilt der österreichische Wettanbieter bwin, der seinen Umsatz dort im Jahr 2008 auf 235 Millionen Euro gesteigert hat.
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Internet-Wetten boomen
Immer mehr "Zocker" geben ihre Wetten inzwischen im Internet ab. Ein Problem: Es gibt viele Online-Buchmacher, die keine Lizenz für das jeweilige Heimatland des Kunden besitzen. Viele Wettanbieter im Internet haben ihren Firmensitz in so genannten Steueroasen wie Malta oder Gibraltar.
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Hoyzer-Skandal
Im Fußball-Wettskandal 2005 um den ehemaligen Schiedsrichter Robert Hoyzer wurden Spiele aus den Bundesligen, dem DFB-Pokal sowie der damaligen Regionalliga manipuliert. Dabei ging es vor allem darum, mit Wetten auf ungewöhnliche Ergebnisse hohe Gewinne zu erzielen.
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Hoyzer-Skandal
Ungewöhnliche Einzelwetten wie solche auf das erste Foul, die erste Gelbe Karte, den nächsten Eckstoß oder nächsten Einwurf machen das System für Manipulationen anfälliger.
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Frühwarnsystem
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatten auf den "Fall Hoyzer" reagiert. Es wurde ein sogenanntes Frühwarnsystem zur Überwachung des Wettmarktes (Sportradar) installiert.
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Einnahmen in Milliardenhöhe
Beim Weltverband (FIFA) wurde das Frühwarnsystems EWS (Early Warning System) ins Leben gerufen. Nach Schätzungen der EWS-Experten könnten sich Einnahmen aus dem illegalen Wettgeschäft weltweit auf zwischen 80 bis 270 Millarden Euro belaufen.