1. Bundesliga 16/17
| 07.30 Uhr

Umworbener Schalke-Youngster
Rummenigge stichelt gegen Sané – Guardiola bestätigt Kontakt

Bilder: Diese Transfer-Pläne haben die Vereine noch
Bilder: Diese Transfer-Pläne haben die Vereine noch FOTO: afp
München. Manchester Citys Trainer Pep Guardiola hat Gespräche mit Leroy Sané vom FC Schalke 04 bestätigt. Karl-Heinz Rummenigge erteilte unterdessen einem Transfer des Nationalspielers nach München eine Absage – und konnte sich einen Seitenhieb nicht verkneifen.

"Es gibt ja das Gerücht, dass er zu Manchester City geht", sagte der Vorstandsboss von Bayern München am Rande des Testspiels der Bayern gegen ManCity (1:0). "Ich glaube, ein junger Spieler muss sich entscheiden, ob er seine Karriere sportlich plant oder finanziell."

Einen Wechsel von Sané zu den Bayern schloss er aus. "Es ist wichtig, dass man Platz für junge Spieler hat und diese kontinuierlich spielen - ich weiß nicht, ob das in diesem Fall gewährleistet wäre", sagte Rummenigge: "Und dann kriegt man wieder den Vorwurf, man hat einem Klub einen Spieler weggeholt, der dann vielleicht nicht sofort spielt."

Hoch im Kurs steht der 20-Jährige dagegen bei Bayerns Ex-Coach Guardiola. "Sané ist noch ein Schalke-Spieler", stellte der spanische Startrainer nach der Niederlage seiner Citizens zwar klar, räumte aber ein: "Natürlich haben wir mit ihm gesprochen. Schalke weiß von unserem Interesse."

So beuten die Bayern die Liga aus FOTO: dpa, Alexander Hassenstein

Derzeit bestehe in den Gesprächen noch ein "großer Abstand. Aber das ist heute", meinte Guardiola weiter. Er wisse nicht, was in den nächsten Wochen passiere. Schalke hatte zuvor den Wechselwillen des umworbenen Youngsters bestätigt.

"Fakt ist, dass er sich klar geäußert hat, dass er gern wechseln möchte. Das haben wir zu akzeptieren", hatte Manager Christian Heidel während des 13:0-Testspielsieges der Königsblauen beim DSC Wannel-Eickel am Dienstag dem TV-Sender Sky Sport News HD gesagt. Zudem signalisierte Heidel die Bereitschaft, Sané abzugeben und bestätigte indirekt Gespräche mit Interessenten.

Schalke werde "einem Wechsel entsprechen, wenn die Rahmenbedingungen in Ordnung sind. Da das im Moment nicht der Fall ist, steht ein Wechsel nicht an", ergänzte Heidel. Man befinde sich aber nicht in "finalen Verhandlungen" und könne sich auch gut vorstellen, dass Sané bleibe: "Wir können mit beiden Szenarien leben."

(areh/dpa/sid)
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