1. Bundesliga 16/17
| 07.13 Uhr

Verhandlungen ziehen sich hin
Schalke wartet weiter auf seinen Wunsch-Trainer

Porträt: Weinzierl – Ur-Bayer und Trainer des FC Schalke 04
Porträt: Weinzierl – Ur-Bayer und Trainer des FC Schalke 04 FOTO: afp, agz
Augsburg/Gelsenkirchen. Seinen Abschied vom FC Augsburg hat Markus Weinzierl bereits verkündet. Und auch der FC Schalke hat seinem bisherigen Trainer André Breitenreiter längst die Kündigung mitgeteilt. Doch noch ist der Wechsel des 41-Jährigen Weinzierl zum FC Schalke, über den seit Wochen spekuliert wird, nicht fix. Von Sebastian Bergmann

Zwar vermeldete das Fußball-Fachmagazin "Kicker" gestern auf seiner Internetseite genau dies. Doch die Dementis beider Vereine ließen nicht lange auf sich warten. Die Verhandlungen zwischen beiden Klubs ziehen sich seit Tagen hin, weil der FCA erst die Freigabe erteilen möchte, wenn er selbst einen Nachfolger präsentieren kann. Auch um die Ablöse für Weinzierl wird noch gefeilscht. Im Gespräch sind drei Millionen Euro.

Der Vertrag bei Fußball-Bundesligist FC Schalke bis 2019 sei schon unterschrieben, hieß es gestern zunächst. Das wollte Augsburg so nicht stehen lassen. "Entgegen anderslautender Meldungen kann ein Wechsel von Markus Weinzierl zum FC Schalke 04 nicht bestätigt werden", twitterte der Verein. Auch der FC Schalke wollte keine Einigung in der Causa Weinzierl melden. "Wir äußern uns offiziell zur Personalie Cheftrainer, wenn alle notwendigen Dinge geregelt sind. Das ist aktuell noch nicht der Fall", teilte der Klub kurze Zeit später mit. Dass Weinzierl neuer Coach der Schalker wird, scheint indes so gut wie sicher. Er selbst hatte in Interviews schon über den Abschied aus Augsburg und die Zukunft in Gelsenkirchen gesprochen. Der "Augsburger Allgemeinen" sagte er: "Ich kann mit einem sehr guten Gefühl aus Augsburg weggehen." Er bedauere nur, sich wegen der Verhandlungen am letzten Spieltag der Saison nicht offiziell von Team und Fans verabschiedet zu haben.

Augsburgs Favorit auf die Weinzierl-Nachfolge heißt Dirk Schuster vom SV Darmstadt. Aber auch der dritte Bundesligist, der beim Trainer-Karussel mitmacht, macht sein Einverständnis davon abhängig, ob ein neuer Coach ernannt werden kann.

Quelle: RP
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