1. Bundesliga 17/18
| 13.07 Uhr

Freigabe für Österreich nicht verweigert
Schalke widerspricht Weinzierl

Porträt: Weinzierl – auf Schalke nach einem Jahr entlassen
Porträt: Weinzierl – auf Schalke nach einem Jahr entlassen FOTO: afp, agz
Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 widerspricht seinem ehemaligen Trainer Markus Weinzierl entschieden. Der Bundesligist betont, dass er Weinzierl für ein Engagement als Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft unter Umständen die Freigabe erteilt hätte.

"Es gab eine Anfrage des österreichischen Verbands, ob wir bereit wären, Markus Weinzierl aus seinem Vertrag zu entlassen. Darauf haben wir 'Ja' gesagt", erklärte Schalkes Vereinssprecher Thomas Spiegel am Mittwoch auf dpa-Anfrage. Danach habe es jedoch "keine weitere Kontaktaufnahme" mehr gegeben - und für den Bundesligisten war der Fall damit offenbar erledigt.

Weinzierl ist enttäuscht

Weinzierl war nach der Trennung von Teamchef Marcel Koller beim ÖFB einer der Kandidaten für dessen Nachfolge. In einem Interview der österreichischen Zeitung "Kurier" erweckte Weinzierl den Eindruck, dass ein Engagement in Österreich an der Freigabe-Verweigerung des Revierklubs gescheitert sei. Er habe dem Verband abgesagt, weil "Schalke keine Gespräche geführt hat über eine mögliche Vertragsauflösung".

Sein Ex-Klub habe erst gar keinen Gespräche aufgenommen. "Keine Ahnung warum. Dadurch war es dann gar nicht mehr möglich, weitere Gespräche zu führen", sagte Weinzierl, für den es eine "interessante Aufgabe" gewesen wäre.

Der Kontrakt des 42-Jährigen, der auf Schalke vor der Saison beurlaubt worden war, läuft noch bis 2019. Für ein Engagement in Österreich hätten sich alle Beteiligten einigen müssen. Inzwischen hat der ÖFB zum 1. Januar 2018 Franco Foda als Teamchef eingestellt.

(lnw)
 
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