1. Bundesliga 16/17
| 13.29 Uhr

Vor Bundesliga-Start
Schalkes Trainer Weinzierl schließt Dreierkette nicht aus

Porträt: Weinzierl – Ur-Bayer und Trainer des FC Schalke 04
Porträt: Weinzierl – Ur-Bayer und Trainer des FC Schalke 04 FOTO: afp, agz
Gelsenkirchen. Trainer Markus Weinzierl (41) vom Bundesligisten Schalke 04 will die Königsblauen mit höchstmöglicher taktischer Flexibilität ausstatten und schließt deshalb auch eine Dreierkette ausdrücklich nicht aus.

"Ich sehe das als ernsthafte Option, mit Dreierkette zu agieren", sagte der ehemalige Coach des FC Augsburg dem Fachmagazin "kicker". Theoretisch könnten Naldo, Benedikt Höwedes und Matija Nastasic die Dreierkette bei S04 bilden. Weinzierl weiter: "Ich denke an das 4-2-3-1 mit einem starken Dreiermittelfeld als Prunkstück, aber durchaus mit der Option, in gewissen Situationen mit zwei Stürmern zu agieren - oder eben auch aus der Dreierkette heraus, die im Defensivverhalten zu einer Fünferkette wird."

Weinzierl schätzt Aogos Vielseitigkeit

Weinzierl will auch die Vielseitigkeit von Nationalspieler Dennis Aogo (29) nutzen. Dieser komme als Linksverteidiger, aber auch für die Sechser-Position im Mittelfeld infrage. "Ich habe ihm gesagt, dass er sich für beide Positionen öffnen soll. Er ist ein ballsicherer Spieler, der auch im Zentrum gut agieren könnte", äußerte der Schalker Cheftrainer: "In jeder guten Mannschaft sind die Positionen mindestens doppelt mit Qualität besetzt, nicht zuletzt auch deshalb, weil sich eine gewisse interne Konkurrenz leistungsfördernd auswirkt."

(sb/sid)
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