Spielsperren als Bestrafung möglich: Fifa verbietet bedruckte T-Shirts beim Torjubel
zuletzt aktualisiert: 01.08.2002 - 16:34Düsseldorf (rpo). Der Weltfußball-Verband Fifa droht Fußballern, die nach einem Tor gerne Liebesbekundungen an die Angehörigen richten, mit Strafe. Wird beim Jubeln ein Bild oder eine Nachricht auf dem T-Shirt präsentiert, droht in der nächsten Saison gar eine Sperre.
Wer erinnert sich nicht an den Stuttgarter Adhemar, der nach einem Tor den Schriftzug "Gott ist treu" auf seinem T-Shirt entblößte. Dies darf es in der anstehenden Spielzeit nicht mehr geben.
"Beschriftungen sind in dieser Bundesliga-Saison nicht mehr erlaubt," sagt Schiedsrichter-Sprecher Manfred Amarell in einem Interview mit der Berliner Tageszeitung "BZ". "Sämtliche Botschaften werden geahndet. Dazu zählen auch Fotos der Erstgeborenen," heißt es dort weiter.
Mit einer Gelben Karte muss der "Täter" nicht rechnen, eine Geldstrafe oder eine direkt Sperre sind aber möglich.
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