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| 10.07 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Ya Konan: Ein Doppelpack, der diesmal auch Fortuna freut

Fortuna - 1860 München
Fortuna - 1860 München FOTO: dpa, mjh fdt
Düsseldorf. Beim 3:0 von Fortuna Düsseldorf gegen 1860 München überzeugte Axel Bellinghausen nicht nur Trainer Frank Kramer, sondern auch die Fans. Didier Ya Konan erzielte seinen ersten Doppelpack seit über zwei Jahren. Fortuna-Fans dürften sich an den letzten dennoch erinnern.  Von Christoffer Kleindienst

Bellinghausen ist nicht zu schlagen

45 Minuten brauchte Axel Bellinghausen, um sich die Gunst der Zuschauer zu erspielen. Eine Halbzeit lang zeigte der Linksverteidiger eine ganz starke Leistung, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive. Unsere Leser dankten es ihm und wählten den Stürmer zum Spieler des Spiels. Michael Rensing, Didier Ya Konan und Ihlas Bebou waren chancenlos.

 

Ya Konans lang ersehnter Doppelpack

Die gute Stimmung bei Ya Konan, der nach dem Spiel die Humba anstimmte, war leicht zu erklären: Er hatte einen Doppelpack erzielt – ein Erfolgserlebnis, das ihm lange verwehrt geblieben war. Das letzte Mal schlug er am 18. Mai 2013 doppelt zu. Gegen wen? Na klar: Fortuna Düsseldorf. Es war der letzte Spieltag in der 1. Bundesliga, mit seinen Toren zum 2:0 und 3:0 besiegelte Ya Konan den direkten Abstieg der Düsseldorfer, da Abstiegskonkurrent TSG Hoffenheim zeitgleich überraschend gegen Borussia Dortmund gewann.

Werte sprechen für die Fortuna

Das 3:0 der Fortuna über 1860 München war alles andere als ein Zufallsprodukt. Bei allen statisischen Werten hatten die Gastgeber klar die Nase vorne. Sowohl bei den gewonnenen Zweikämpfen (58 Prozent) als auch beim Ballbesitz (57 Prozent) setzten sie sich deutlich durch. Lediglich bei einer Statistik konnten die Düsseldorfer nicht mithalten: Die Münchner produzierten gleich 19 Fouls, Fortuna nur neun. 

Demirbay: Mittendrin, aber noch nicht ganz dabei

Kerem Demirbay war schon in seinem ersten Spiel von Beginn an voll integriert. Das zeigt die Anzahl der Ballkontakte des Mittelfeldspielers: Mit 84 davon war er der meistgesuchte Spieler auf dem Platz. Zwar spielte er 56 Pässe, davon kamen allerdings auch elf nicht an. Zweikämpfe führte er einige, die Erfolgsquote lag aber knapp unter 50 Prozent. Luft nach oben hat er also noch. 

Gebrauchter Tag für Okotie

1860-Stürmer Rubin Oktotie sorgte für die Schrecksekunde des Spiels. Sein Zusammenbruch ließ kurzzeitig den Sport in den Hintergrund treten. Mittlerweile geht es ihm schon deutlich besser. Das Spiel war für ihn aber auch sportlich ein Reinfall: 28 Minuten wirkte der Österreicher mit. Er kam auf keinen Torschuss, lediglich vier Pässe spielte er. Seit 1002 Minuten wartete der talentierte Stürmer auf ein Tor. 

Endlich mal kein Gegentor

An Rensing lag es wirklich nicht, dass die Fortuna in den bisherigen Spielen nicht zu null gespielt hatte. Gegen München zeigte der Keeper wieder eine gute Leistung, dieses Mal wurde sie auch belohnt: Ohne Gegentreffer verließ er das Spielfeld. Das letzte Mal, dass Rensing dieses Gefühl hatte, liegt fast sechs Monate zurück. Gegen den SV Darmstadt gewannen die Fortunen am 21. März 2:0. Das war übrigens auch der bis dato letzte Heimsieg der Fortunen.  

Lang ist's her

Drei Tore bejubelt man selten als Fortuna-Fan. Zumindest in letzter Zeit. Das 3:3 gegen Greuther Fürth war das bisher letzte Spiel vor der 1860-Partie, bei dem die Fortunen so viele Tore geschossen hatten. Das ist immerhin auch schon fast zehn Monate her. Dieses Spiel war übrigens auch eine echte Ausnahme in der jüngeren Fortuna-Historie: In den Jahren zuvor hatten die Düsseldorfer mit drei selbst erzielten Toren die Spiele immer gewonnen. Die Ausnahme bildet die Partie gegen Holstein Kiel am 25. November 2005: Damals ging die Partie auch 3:3 aus.

 
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