| 18.59 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Die effiziente Fortuna und viel Lärm um ein Wiedersehen

User-Reaktionen: "Aus einem Trödelladen kann man kein Feinkostgeschäft zaubern"
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Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf hat das Spiel gegen 1860 München zwar verloren, trotzdem gibt es für kühne Optimisten positive Aspekte: Zum Beispiel die deutlich verbesserte Chancenverwertung oder Kerem Demirbays Passquote. Viel mehr allerdings auch nicht.

  • Spieler des Spiels

Michael Rensing hat es mal wieder geschafft: Der Keeper wurde von unseren Lesern zum Spieler des Spiels gewählt. Mit 74,0 Prozent setzte er sich gegen Sercan Sararer (13,2) und Torschütze Ihlas Bebou (12,8) durch.

 
  • Torfestival I

Auf einmal stand es im Spiel der Fortuna gegen 1860 2:2. Man rieb sich verdutzt die Augen: Die Aufholjagd kam aus dem Nichts, außerdem erzielten die Düsseldorfer erst zum vierten Mal in dieser Saison mehr als ein Tor in einem Spiel. Besonders kühne Positiv-Denker könnten von einem positiven Trend sprechen: In den vergangenen drei Monaten fanden drei der vier Spiele statt. 

  • Torfestival II

Gegen München zeigte sich das Team ungewohnt effizient. Vier Torchancen sammelten die Düsseldorfer gegen München, zwei Tore machten sie bekanntermaßen daraus. Die Quote von 50 Prozent verwandelter Torchancen im Spiel in München pulverisiert geradezu den Saisonwert von 18,1 Prozent. 

  • Dreh- und Angelpunkt Strohdiek

Tja, das zeigt vielleicht das Dilemma der Fortunen in München auf. Innenverteidiger Christian Strohdiek wurde erst in der 28. Minute eingewechselt und dennoch spielte er die meisten Pässe. Auf 61 Versuche kommt er, so viele Pässe spielte kein Profi auf dem Platz. 66 Prozent seiner Zweikämpfe gewann er außerdem – das 0:2 verschuldete er aufgrund seines schlechten Stellungsspiels dennoch.

  • Willst du Sicherheit? Spiel Demirbay an!

Kerem Demirbay hatte sicherlich nicht seinen besten Tag erwischt. Allerdings hatte er auch gegen 1860 wieder eine sehr gute Passquote: Von seinen 50 Versuchen kamen 44 an – das ist eine Quote von 88,0 Prozent. Für einen offensiven Mittelfeldspieler (später wechselte er ins zentrale Mittelfeld) ist das ein starker Wert.

  • Einmal zur Eckfahne bitte!

Eine der meisterwarteten Einwechslungen seitens der Fortuna-Fans war sicherlich die von Maximilian Beister. Der Angreifer, der bei Fortuna auf ewig mit dem Aufstieg 2012 verbunden sein wird, wurde in der 82. Minute aufseiten der Sechziger eingewechselt. Seine Werte: Fünf Zweikämpfe (20 Prozent gewonnen), ein Foul (samt Gelber Karte), zwei Pässe (50 Prozent) und fünf Sprints – wovon die meisten Richtung Eckfahne gingen. Ansonsten fiel er nicht groß auf. 

  • Der neunte Streich

Lukas Schmitz erzielte gegen 1860 mal wieder ein Tor – es war sein erstes in der Saison. Das bis dato letzte Mal setzte er am 24. Mai 2015 zum Torjubel an, er erzielte das 1:1 gegen den FSV Frankfurt (2:3). Seine persönliche Torquote hat er damit deutlich verbessert, zuvor war er vier komplette Saisons ohne Treffer geblieben. Neun Tore bejubelte er in seiner bisherigen Profikarriere, nur drei Mal gewann sein Team dann auch.

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