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Fortuna Düsseldorf
Diese vertragslosen Spieler wären für die Fortuna interessant

Fortuna Düsseldorf: Diese vertragslosen Spieler wären für die Fortuna interessant
Chinedu Obasi steht derzeit bei keinem Verein unter Vertrag. FOTO: afp, pst/dg
Düsseldorf. Bei Fortuna Düsseldorf sind die Personalplanungen noch nicht abgeschlossen. Vor allen Dingen in der Offensive besteht noch Handlungsbedarf. Wir haben uns auf der Liste der vertragslosen Spieler umgeschaut. Die interessantesten Namen im Überblick. Von Christoffer Kleindienst
  • Chinedu Obasi

Der ehemalige Profi der TSG Hoffenheim und des FC Schalke 04 ist seit der neuen Saison offiziell arbeitslos. Für vier Millionen Euro wechselte er 2012 zu den "Knappen" – zuvor war er an den Traditionsklub ausgeliehen. Er sorgt für viel Qualität auf den offensiven Außenbahnen, könnte so den rechten Flügel der Fortuna noch ein wenig aufwerten. 

Der Haken: Sein Marktwert ist in den vergangenen Saisons ordentlich nach unten gegangen, Grund dafür war vor allen Dingen seine Verletztenmisere. Auf lediglich 51 Einsätze kam er im Dress der Schalker. Zudem dürfte er richtig gut verdient haben unter Horst Heldt und Co. – aufgrund seiner sportlichen Entwicklung kann es aber sein, dass er seine Ansprüche deutlich herunterschraubt. 

  • Jan Schlaudraff

Schlaudraff und der FC Bayern München: Daran erinnert sich der Fußballfan zumeist, wenn er den Namen des talentierten Offensivakteurs hört. Es war ein einziges Missverständnis, nach einer Saison war Schluss. Bei seinem bisher letzten Verein Hannover 96 klappte es schon besser. Auch wenn Schlaudraff in die Jahre gekommen ist: Er könnte Michael Liendl auf der "10" zumindest Konkurrenz machen. 

Der Haken: Schlaudraff hat in den vergangenen Jahren an Schnelligkeit verloren. Natürlich müsste er auch Einbußen beim Gehalt in Kauf nehmen. Und: Als Führungsspieler sollte man den Ex-Hannoveraner nicht verpflichten.

  • Rodnei

Bei RB Leipzig wurde der Innenverteidiger ausgemustert, nun ist er auf der Suche nach einem neuen Verein. Erfahrung würde der Brasilianer fraglos mitbringen. Er hat bereits in der 1. Bundesliga gespielt, für den 1. FC Kaiserslautern war er dort zwei Saisons aktiv. Auch für die Hertha bekam er Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse. Der Innenverteidiger würde die Abwehr komplettieren, die Fortuna wäre mit ihm sehr gut aufgestellt.

Der Haken: Das Problem folgt auf dem Fuße. Für einen Zweitligisten wäre das Innenverteidiger-Quartett Adam Bodzek, Karim Haggui, Christian Strohdiek und Rodnei fast zu viel Luxus auf einmal. Möglicherweise wollen Manager Rachid Azzouzi und Co. lieber einen Youngster holen, der als Backup für die erfahrenen Kollegen agiert. 

  • Piotr Trochowski

Seit ziemlich genau einem Jahr arbeitslos – oder doch nicht? Genau das wird derzeit vor Gericht diskutiert. Eigentlich besaß der Profi beim FC Sevilla einen Vertrag bis 30. Juni 2015. Der wurde aber 2014 aufgelöst. Trochowski sieht das anders. Wie dem auch sei: Im offensiven Mittelfeld kann der ehemalige Nationalspieler fast jede Position spielen. Finanziell sollte er mittlerweile auch für einen ambitionierten Zweitligisten zu stemmen sein.

Der Haken: Trochowski will zurück nach Deutschland. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Zurück zum Hamburger SV. "Als Wahl-Hamburger hab ich den Kontakt zur Stadt und zum HSV nie ganz verloren", sagte der Spieler der "Süddeutschen Zeitung". Beim HSV gibt es aber viel Konkurrenz. Zudem hat Trochowski sein bisher letztes Pflichtspiel vor über einem Jahr gemacht.

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