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Fortuna Düsseldorf
Fink: "Man sieht, was möglich ist"

Einzelkritik: Defensive überzeugt nicht
Einzelkritik: Defensive überzeugt nicht FOTO: dpa, rwe kno
Düsseldorf. Auch wenn es mit einem Sieg nichts wurde, war die Stimmung bei Fortuna Düsseldorf nach dem Remis gegen den 1. FC Kaiserslautern gut. Die Spieler waren mit ihrer Leistung größtenteils zufrieden. Von Christoffer Kleindienst

Die Stimmung bei Fortuna Düsseldorf nach der Partie gegen den Aufstiegsaspiranten 1. FC Kaiserslautern war gut, fast schon euphorisch. Nach einem aufopferungsvollen Kampf gelang der Fortuna noch der ersehnte 1:1-Ausgleich kurz vor Schluss. "Wir sind heute dafür belohnt worden, dass wir von Anfang an großen Willen gezeigt haben. Die Art und Weise, wie wir uns präsentiert haben, hat zu 100 Prozent gestimmt. Man sieht, was möglich ist, wenn man eine derart beherzte Leistung zeigt. Deshalb können wir mit uns und unserer Reaktion nach dem letzten Spiel zufrieden sein", erklärte Oliver Fink nach der Partie. 

Teamkollege Julian Schauerte sah das ähnlich: "Im ersten Durchgang hatten wir schon mehrere gute Angriffe, aber hatten nicht das Glück, dass einer durchrutscht. Wenn wir da das 1:1 erzielen, haben wir sogar gute Chancen zu gewinnen – schließlich hatte Lautern nach der Pause keine Torchance mehr."

Verunsicherte Fortunen in den Anfangsminuten

Es war nach 90 Minuten ein verdienter Punktgewinn der Düsseldorfer. Allerdings musste das Team auch vollkommen zurecht das frühe Gegentor hinnehmen, in der achten Minute nutzte Simon Zoller den Tiefschlaf der Defensive aus. Es war die logische Konsequenz eines unsicheren Auftretens der Gastgeber, die sich unter den Augen der kritischen Zuschauer in der Esprit-Arena in der Anfangsviertelstunde immer wieder unnötige Fehler leisteten. 

Erst nach den ersten guten Kombinationen bekamen die Düsseldorfer offenbar die jüngsten Rückschläge aus dem Kopf und agierten dominant, wenn auch nur bedingt torgefährlich. "Auch wenn wir es heute gut weggesteckt haben, ist es brutal schwer, einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen", sagte Torschütze Michael Liendl. 

"Diese Leidenschaft möchte ich gerne konstant sehen"

Interimstrainer Taskin Aksoy lobte nach dem Spiel seine Mannschaft: "Wir haben heute das andere Gesicht von Fortuna gesehen. Wir haben in der zweiten Halbzeit alles versucht und hatten sehr, sehr gute Möglichkeiten – das Unentschieden war mehr als verdient."

Der Coach analysiert erfrischend ehrlich die Partien seiner Mannschaft, so auch am Montagabend. "In der ersten Halbzeit hat Charlison Benschop eine gute Möglichkeit. Den Kopfball sollte er machen", so Aksoy über die beste Chance des Stürmers in der Partie. "Ich bin mit dem Spiel zufrieden. Diese Leidenschaft möchte ich gerne konstant sehen", sagte Aksoy. "Das war bisher unser Problem in dieser Saison."

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