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Fortuna Düsseldorf
Lucoqui darf mit nach Rostock, Ferati nicht

Madlung bricht das Training ab
Madlung bricht das Training ab FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Anderson Lucoqui strahlte bis über beide Ohren. "Ich bin dabei", sagte der 19-Jährige, freute sich seines Fußballerlebens und setzte sich in den Bus, der die Fortunen zum Flughafen brachte. Drei Teamkollegen mussten dagegen zu Hause bleiben. Von Jan Dobrick

In Rostock darf Lucoqui, der erstmals mit den anderen Profis zu einem Pflichtspiel reist, am Samstag (18.30 Uhr/Live-Ticker) Pokal-Luft schnuppern, zumindest als 19. Mann im 18er-Kader. Lucoqui hat es sich verdient. Lange schon betreibt der Linksfuß Werbung in eigener Sache, haut sich in jeder Trainingseinheit voll rein.

Auch Robin Bormuth hat sein Köfferchen gepackt, um mit nach Mecklenburg zu fliegen. Der junge Innenverteidiger könnte gebraucht werden, falls Stammkraft Alexander Madlung ausfallen sollte. Der Abwehrhüne, der immer mal wieder das eine oder andere Wehwehchen hat, brach das Abschlusstraining am Freitag ab. Er klagte über muskuläre Probleme im Rücken. Dass Madlung nach 50 Minuten in die Kabine joggte, war Trainer Friedhelm Funkel zufolge jedoch nur eine Vorsichtsmaßnahme.

Ferati, Duman und Rüzgar bleiben in Düsseldorf

Drei andere Spieler sind nicht angeschlagen, müssen aber trotzdem auf ihre erste Nominierung in dieser Saison warten: Der wiedergenesene Arianit Ferati, Taylan Duman und Kemal Rüzgar bleiben in Düsseldorf. Mit Ferati hatte Funkel vor der Trainingseinheit noch ein kurzes Gespräch geführt. Die Leihgabe vom Hamburger SV war aber nicht zerknirscht, mischte gut gelaunt bei den Übungen mit.

Die Fortunen absolvierten am Freitag ein Gute-Laune-Training, lachten viel, klatschten bei gelungenen Aktionen Beifall. "Man merkt eine gewisse Lockerheit bei den Jungs", hatte Funkel unter der Woche gesagt: "Trotzdem sind sie fokussiert und wissen, was sie erwartet." Eine Schrecksekunde gab es ausgerechnet bei Lucoqui, der nach einer Übung auf dem Boden saß und behandelt werden musste. Zum Glück war die Sache halb so wild. 

Das Trainergespann lobte viel, ließ Ecken, Flanken und Freistöße trainieren. "Endlich sehe ich mal wieder einen guten Kopfball", sagte Funkel, als Innenverteidiger Kevin Akpoguma das Leder nach einer Ecke von Axel Bellinghausen im Netz versenkte. Es folgten noch mehrere gute Kopfbälle. Und schließlich noch mehr Lob.

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