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Fortuna Düsseldorf
Lambertz: "Fortuna erspart sich die Relegation"

Fortuna Düsseldorf: Andreas "Lumpi" Lambertz glaubt an den Klassenerhalt
Fortuna-Kultfigur Andreas "Lumpi" Lambertz hat mit Dynamo Dresden den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. Jetzt zittert er mit der Fortuna. FOTO: dpa, jew jai
Düsseldorf . Andreas "Lumpi" Lambertz spielt mit Dynamo Dresden eine herausragende Saison: Der Aufstieg in die 2. Bundesliga ist unter Dach und Fach, das Team hat mir nur zwei Niederlagen nach 34 Spieltagen einen Drittliga-Rekord aufgestellt. Eigentlich müsste "Lumpi", Fortuna-Kultfigur, derzeit rund um die Uhr grinsen, würde er sich nicht mit einer Bronchitis herumplagen, die seinen Einsatz am Samstag gegen Erzgebirge Aue gefährdet. Von Jan Dobrick

Und auch die Saison der Düsseldorfer sorgt bei dem 31-Jährigen nicht gerade für Begeisterungsstürme. Im Interview spricht er über das Kellerduell seines Ex-Vereins gegen Duisburg, das er sich am Freitag im Fernsehen (18.30 Uhr/Live-Ticker) ansehen wird.

Sie hören sich ja gar nicht gut an ...

Andreas Lambertz: Ich habe mir eine Bronchitis eingefangen, wahrscheinlich bei den Kindern. Jetzt liege ich flach. Die Fortuna schaue ich mir am Freitag vom Sofa aus an. Ich weiß aber nicht, ob ich am Samstag für Dynamo auflaufen kann.

Zum Glück ist das Aufstiegsrennen schon entschieden ...

Lambertz: Ja, die Saison ist bislang optimal gelaufen, wir haben unser Ziel vorzeitig erreicht. Ich glaube auch, dass ich meine Rolle erfüllt habe. Ich konnte die Mannschaft führen, das Spiel ordnen. Es war die richtige Entscheidung, nach Dresden zu gehen.

Für die Fortuna läuft die Spielzeit dagegen alles andere als optimal. Wie überlebt man im Abstiegskampf? Haben Sie ein paar Tipps?

Lambertz: Aus der Ferne lässt sich natürlich leicht reden. Die Fortuna-Spiele, die ich verfolgt habe, sind leider meist bitter ausgegangen. Die Jungs müssen versuchen, gut in die Partie reinzukommen. Sie müssen die Zweikämpfe annehmen, sich behaupten, um dann schnell umzuschalten.

Sind Sie denn optimistisch, dass das am Freitag funktioniert?

Lambertz: Sicher, es muss funktionieren. Das Spiel gegen Duisburg ist entscheidend. Ich hoffe, die Fortuna macht mit einem Sieg einen wichtigen Schritt aus dem Keller.

Das heißt, Sie glauben an den Klassenerhalt?

Lambertz: Ja, natürlich. Ich glaube sogar, dass sich die Fortuna die Relegation erspart. Der Klub bleibt in Liga zwei – und ich kehre bald mit Dresden in die Esprit-Arena zurück.

Zu wem haben Sie in der heißen Phase der Saison noch Kontakt?

Lambertz: Ich schreibe und telefoniere ab und zu mit Oliver Fink, Adam Bodzek und Axel Bellinghausen. Oliver und Adam haben ja zwischendurch nicht mehr viel gespielt, das war unbefriedigend für sie. Darum ist es umso schöner, dass Friedhelm Funkel jetzt auf sie setzt.

Ein paar Worte noch zu den Fortuna-Fans ...

Lambertz: Die Stimmung in Düsseldorf war jahrelang bombastisch. Auch jetzt sind die Anhänger da, wenn sie gebraucht werden. So wünscht man sich das. In Dresden ist die Unterstützung unfassbar geil, fast auf Bundesliga-Niveau. Es macht unheimlich viel Spaß, hier aufzulaufen. 

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