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Fortuna Düsseldorf
Kaderplanung laut Schäfer weit gediehen – bleibt Mavrias?

Das ist "Charis" Mavrias
Das ist "Charis" Mavrias FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. "Wir sind sehr gut in der Spur", sagt Fortunas neuer Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer und widerspricht damit Befürchtungen von Fans, die Kaderplanung sei wegen der ausstehenden Verpflichtung eines Sportvorstands in Rückstand.

"Beim Trainingsauftakt am 27. Juni werden wir bis auf ein, zwei, maximal drei Positionen alle Spieler an Bord haben." Der Kader solle aus drei Torhütern, 18 "gestandenen" Feldspielern und vier Nachwuchsleuten bestehen. Ob der vom AFC Sunderland ausgeliehene Charis Mavrias dazugehören wird, hänge von den Ablöseforderungen der Briten ab. Schäfer: "Mavrias will bleiben, wir schauen, was machbar ist."

Bislang hat die Fortuna für die kommende Saison allerdings noch keinen gestandenen Profi verpflichtet, lediglich einige Nachwuchsspieler mit Profiverträgen ausgestattet. Dabei gibt es genügend Baustellen im Kader, nachdem im Rahmen des letzten Testspiels der Saison gegen Schwarz-Weiß 06 Düsseldorf gleich sieben Spieler verabschiedet wurden.

Vor allem ein Nachfolger für Kerem Demirbay muss dringend gefunden werden. Mit zehn Saisontoren war die Leihgabe des Hamburger SV in der abgelaufenen Saison die Lebensversicherung für die Fortuna. Der HSV will Demirbay für zwei Millionen Euro verkaufen – zu viel für die Fortuna.

Neben Demirbay müssen auch neue Spieler für die Außenbahn gefunden werden. Trotz gültigem Vertrag steht Sercan Sararer vor dem Abschied, Mathis Bolly ist bereits weg. In Mavrias und Axel Bellinghausen, dessen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert wurde, stehen nur noch zwei gelernte Außenspieler im Kader der Fortuna. Außerdem braucht die Fortuna zwei neue Stürmer, nachdem Joel Pohjanpalo bereits weg ist und Didier Ya Konan sowie Nikola Djurdjic die Fortuna ebenfalls verlassen sollen.

Auch in der Abwehr gibt es noch Bedarf, denn Karim Haggui wird in der kommenden Saison ebenfalls nicht mehr im Fortuna-Trikot auflaufen. Alexander Madlung und Kevin Akpoguma, der unter Friedhelm Funkel in der Schlussphase der Saison zu seiner Form gefunden hat und für die kommende Spielzeit gesetzt sein sollte, sind die einzigen gelernten Innenverteidiger. Aushelfen könnten auf dieser Position Adam Bodzek und Oliver Fink, die allerdings im defensiven Mittelfeld gebraucht werden.

Es kommt also noch ein bisschen Arbeit auf Schäfer zu.

(jol/seeg)
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