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Fortuna Düsseldorf
Diese Spieler können sich nun Hoffnungen machen

Porträt: Der Youngster als Fortuna Düsseldorfs "Sechser"
Porträt: Der Youngster als Fortuna Düsseldorfs "Sechser" FOTO: rpo, Falk Janning
Düsseldorf. Neuer Trainer, neues Glück? Für einige Spieler im Kader von Fortuna Düsseldorf dürfte sich unter Trainer Marcvo Kurz nicht viel ändern. Allerdings kann sich ein Quartett berechtigte Hoffnungen auf eine (noch) bessere Rückserie machen.  Von Christoffer Kleindienst

Rachid Azzouzis Ruhe hinsichtlich potenzieller Verpflichtungen sorgt bei den Fans für Unverständnis. Allerdings gibt es Positionen im Kader der Düsseldorf, bei denen selbst die Anhänger keinen Transfer fordern. Mit Michael Rensing im Tor ist die Fortuna bestens für den anstehenden Abstiegskampf in der 2. Bundesliga besetzt. Im defensiven Mittelfeld überzeugten die Akteure in der Hinrunde zwar nur hin und wieder, doch es könnte ohnehin zu einem Rollentausch im Team kommen, da zehn Spieler auf der Sechs eingesetzt werden können. 

Im ersten Testspiel des neuen Jahres ließ Coach Marco Kurz Julian Koch und Lukas Schmitz, die in den Wochen vor der Winterpause die Doppel-Sechs bildeten, auf den Außenverteidigerpositionen auflaufen. Gartner war entsprechend im Zentrum gesetzt. Der Österreicher ist seit 2013 bei der Fortuna, in der Vergangenheit kämpfte sich der Youngster immer mehr in den Fokus der Trainer – und somit in die Startelf. Allerdings warf ihn eine schwerwiegende Sprunggelenksverletzung Anfang 2015 zurück. Nun ist er wieder fit – und könnte von den Maßnahmen Kurz' profitieren.

Im Grunde genommen ist er in der gleichen Ausgangsposition wie Teamkollege Gartner. Allerdings feierte er sein Comeback bereits im letzten Spiel des vergangenen Jahres. Außerdem war er vor seiner langen Verletzungspause umumstrittener Stammspieler – unter Kurz könnte er somit seine durchaus gelungene Rückkehr weiter vorantreiben. Er dürfte im Normalfall sogar noch bessere Chancen als Gartner auf einen vakanten Platz auf der Sechs haben.

Iyoha ist eigentlich jetzt schon ein Gewinner der Saison. In der Vorbereitung zur aktuellen Spielzeit hinterließ er schon bleibenden Eindruck in den Testspielen, ein paar Monate später unterschrieb er einen Vertrag bis 2019. Die ersten Pflichtspieleinsätze folgten, ebenso wie ein Startelfeinsatz. 

Unter Kurz startete er prompt mit einem der besten Laktattests des Teams, in den ersten beiden Freundschaftsspielen sammelte er zudem die meiste Spielzeit der Fortunen. Dabei zeigte er gute Leistungen und empfahl sich für weitere Meilensteine seiner jungen Karriere. Eines ist sicher: Der Konkurrenzkampf auf den Flügeln hat mit ihm an Fahrt aufgenommen. 

Bisher waren die Auftritte des Niederländers, der im Sommer zur Fortuna wechselte und einen Vierjahresvertrag unterschrieb, durchschnittlich bis schwach. Unter Kurz könnte van Duinen aber die Chance bekommen, sich zu rehabilitieren: Der neue Coach spricht auffallend viel mit dem Stürmer und ließ ihn nun zwei Mal mit Didier Ya Konan in der Spitze auflaufen – ein Tor sprang dabei für den 24-Jährigen heraus. Sofern die Düsseldorfer keine Verpflichtungen für den Sturm präsentieren, wäre eine weitere Bewährungschance für van Duinen nicht auszuschließen. Seine Teamkollegen überzeugten immerhin ebenso wenig in den bisherigen Saisonpartien.

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