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| 15.27 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Fortunen schuften, Sobottka bleibt die Luft weg

Fortuna-Profis schuften im Kraftzirkel
Fortuna-Profis schuften im Kraftzirkel FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Die zweite Trainingseinheit der Saison wird den Fußballern von Fortuna Düsseldorf noch etwas länger in den Knochen stecken. Auf dem Programm stand am Dienstag unter anderem ein Kraftzirkel. Von Jan Dobrick

Marcel Sobottka musste einmal tief durchatmen, ließ sich kurz behandeln und kehrte dann auf den Rasen des Arena-Sportparks zurück. Das lag aber nicht daran, dass er sich beim Zirkeltraining mit Athletikcoach Florian Klausner verausgabt hatte. Nein, Sobottka war bei einem Trainingsspiel mit Ihlas Bebou zusammengeprallt und brauchte einige Zeit, um wieder auf die Beine zu kommen.

Klausner bittet zum Zirkeltraining

Am Dienstag ging beim Training die Post ab. Erst begrüßte Cheftrainer Friedhelm Funkel seine Spieler, dann übergab er sie in die Hände von Klausner, der rund um ein Tor Gymnastikbälle, Seile und Matten verteilt hatte. Die Aufgabe: Kraftübungen, und das in einem angemessenen Tempo. Nach einigen Minuten dürfte auch der letzte Spieler aus der Sommer-Lethargie erwacht gewesen sein. 

Fortunen schwitzen im Kraftzirkel

Die eine Gruppe um die Zugänge Niko Gießelmann, Raphael Wolf und Davor Lovren ertüchtigte sich auf den Matten, die andere übte sich im Direktspiel – und erntete sehnsüchtige Blicke der Kollegen. Assistenzcoach Peter Hermann, der der "Bild" zufolge bei Schalke 04 auf dem Zettel stehen soll, leitete das Training. Und er zeigte mal wieder, dass er ein Freund klarer Worte ist: "Kommt Jungs, das ist der letzte Ball. Naja, das war ein Scheißball", kommentierte er, als die Pässe nicht ankamen.

Torwart Schijns wird für U23 getestet

Doch die Zuspiele wurden genauer, das Tempo höher. Und Hermann lobte auch, beispielsweise Bebou nach einem gelungenen Doppelpass. Wer überzeugte noch? Marlon Ritter setzte seine vielgelobte Schusstechnik ein, um ein paar Bälle zu versenken. Auch Maecky Ngombo, in der Rückrunde an den englischen Drittligisten Milton Keynes Dons ausgeliehen, traute sich im Eins-gegen-Eins etwas zu. Der 22-Jährige hat eine ganz andere Körpersprache als Ende 2016, wirkt selbstbewusster und agiler.

Ständig in Bewegung war am Dienstag auch Torwarttrainer Claus Reitmaier, der gleich mit vier Männern arbeitete: Michael Rensing, Raphael Wolf, Tim Wiesner und Max Schijns. Aber wer ist der junge Schijns eigentlich? Ein 21 Jahre alter Niederländer, der in der vergangenen Saison für Roda Kerkrade II zwischen den Pfosten stand. Er ist ein Kandidat für die U23, Reitmaier soll ihn auf Herz und Nieren prüfen.

 
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