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Fortuna Düsseldorf
Kramer fordert keine weiteren Zugänge

Bilder: Training mit Labrador Jakob
Bilder: Training mit Labrador Jakob FOTO: Wolff
Maria Alm. Frank Kramer hat zum Ende des Trainingslagers in Österreich ein recht positives Fazit gezogen. Weitere Transfers forderte Fortuna Düsseldorfs Cheftrainer für die bald startende Saison nicht. Von Thomas Schulze

Drei Testspiele, drei Niederlagen, null erzielte Tore: Mit dieser Ausbeute muss der Zweitligist am Dienstag die Heimreise nach Düsseldorf anreisen. Die teils hochklassigen Kontrahenten verwiesen die Fortunen in ihre Schranken.

Der eigentlich immer kritische Kramer fand dennoch Worte. Die Basics hätten sich ganz gut entwickelt. Die Bereitschaft zu laufen und zu lernen wären gegeben. Allerdings gebe es noch deutliche inhaltliche Probleme. Die Abstimmung und das Spielerische sei noch nicht ausreichend. "Ich werde aber sowieso nie zufrieden sein", kündigte der Coach an: "Zufriedenheit heißt Stillstand. Es gibt immer etwas zu verbessern."

Man müsse allerdings auch ein wenig nachsichtig sein, das Team befinde sich in einem Umbruch und brauche somit Zeit: "Natürlich wollen wir zum Saisonstart soweit sein."

"Wir haben keine Not etwas zu machen"

Apropos Saisonstart: Den Kapitän wird Kramer unmittelbar vor dem ersten Spiel benennen. "Es gibt einen Kreis von Spielern, die es werden können. Daraus werden es letztlich zwei Jungs – der Kapitän und sein Stellvertreter." In dem engeren Kreis sind Spieler wie Axel Bellinghausen, Adam Bodzek, Michael Liendl, Karim Haggui oder Oliver Fink. Ob Bodzek, der in der Saison 2014/15 noch Mannschaftführer war, sein Amt weiter ausführen darf, ist fraglich. Sein Stammplatz in der Innenverteidigung ist in Gefahr, Christian Strohdiek und Haggui machen ihm Konkurrenz. 

Im defensiven Mittelfeld scheint Kramer Bodzek nicht zu sehen – trotz anhaltender Engpässe auf der Sechser-Position. Christopher Avevor und Sergio da Silva Pinto werden noch länger ausfallen, auch Christian Gartner und Oliver Fink fielen in der Vorbereitung bereits kurzfristig aus.

Der Fortuna-Trainer fordert dennoch keine Zugänge: "Wir haben keine Not etwas zu machen. Falls ja, wollen wir uns zu 100 Prozent sicher sein. Der Spieler muss bestens in unser System passen." Transfers sollten nicht getätigt werden, nur um den Kader aufzublähen.

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(cfk/ths)
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