Fortuna Düsseldorf - News zu F95
| 06.52 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Das Trainer-Team kommt gut an

Die Aufsteiger-Tipps der Trainer
Die Aufsteiger-Tipps der Trainer FOTO: Wolff
Düsseldorf. Chefcoach Frank Kramer ernennt Karim Haggui zum Kapitän für die kommende Saison und schenkt im Tor Michael Rensing das Vertrauen. Der 43-Jährige und sein Assistent Peter Hermann bekommen viel Lob für ihre Arbeit. Von Werner Jolitz

Wenige Tage vor dem Start in die neue Saison, die für die Fußballer der Fortuna mit dem Auswärtsspiel bei Union Berlin (Sonntag, 15.30 Uhr, Live-Ticker) beginnen wird, hat Cheftrainer Frank Kramer die Torhüter- sowie Kapitänsfrage beantwortet. Wie der 43-Jährige gestern bekannt gab, wird im Tor Michael Rensing den Vorzug erhalten. Kontrahent Lars Unnerstall bleibt damit vorerst nur die Rolle des Herausforderers. Die Kapitänsbinde darf sich unterdessen Karim Haggui überstreifen. Julian Koch wird dessen Stellvertreter.

Es sind unaufgeregte Entscheidungen, die so durchaus zu erwarten waren. Und doch sind sie auch ein Indiz dafür, dass sich bei der Fortuna in diesem Jahr etwas verändert hat. Der Verein zeigt ein frisches Gesicht und ist an vielen Stellen neu aufgestellt. Selbst gestandene Haudegen wie Oliver Fink, immerhin im siebten Jahr bei den Düsseldorfern, geraten fast schon ein wenig ins Schwärmen. Zustimmung für seine Einschätzung findet der Oberpfälzer dabei sowohl bei den langjährigen Kollegen, als auch bei Vertretern der "Jungen Wilden".

Freilich verrennt sich der wortgewandte Routinier dabei nicht in irgendwelche Banalitäten, sondern weiß seine Beurteilung auch zu begründen. "Man neigt ja immer dazu, etwas euphorisch in eine neue Saison zu gehen. Speziell nach einer desaströsen Rückrunde, wie es bei uns der Fall war", sagt Fink. Tatsächlich aber sei es die Veränderung des gesamten Umfelds, die es jetzt ermögliche, dass man als Fußballspieler konzentriert seiner Arbeit nachkommen könne. "Es heißt ja immer, die Spieler seien das Kapital des Vereins. Nun aber habe ich das erste Mal so richtig das Gefühl, dass sie auch die wichtigsten Personen sind", erklärt der 33-Jährige. Der gebürtige Hirschauer sieht in dieser Hinsicht keine Baustellen mehr im Verein. Alle Nebenschauplätze würden durch kompetente Leute von den Akteuren ferngehalten. Kurz gesagt: Es wird in seinen Augen endlich professionell gearbeitet.

Fotos: Fortuna im Endspurt auf Union-Spiel FOTO: Falk Janning

Vorjahreskapitän Adam Bodzek, seit 2010 im Verein, sieht das ähnlich und verweist auf den sportlichen Fortschritt: "Wir haben uns personell sehr gut verstärkt. Es sind Spieler gekommen, die schon in der Bundesliga ihre Qualitäten nachgewiesen haben. Tempo und Intensität in den Trainingsformen sind unter dem fast komplett neuen Trainerteam richtig hoch. Das wird uns mehr Power geben." Bei fast allen Spielern herrscht eindeutig die Meinung vor, dass das Training unter einem jungen Trainer, kombiniert mit dem erfahrenen Co-Trainer Peter Hermann (63), "einfach brutal Bock macht", wie es Koch beschreibt.

Auch der junge Tugrul Erat (23) bestätigt die Meinung. Der Nationalspieler Aserbaidschans erkennt ein intensives Training, das den Spielern höchste Konzentration abfordert, was für einen jungen Fußballer nur gut sein kann. Fink drückt das so aus: "Ich beneide unsere jungen Spieler, die noch lernen können. Kramer und Hermann bieten so viel an, dass die körperliche Fitness ganz von alleine stimmt."

Der Mittelfeld-Routinier ist regelrecht begeistert vom Trainergespann und dessen Arbeitsweise. In einem Gespräch erklärte er unlängst warum: "Selbst für mich ist es neu, dass wir alles haargenau erklärt bekommen."

****

Möchten Sie keine Fortuna-News verpassen? Dann folgen Sie unserer Fortuna-News-Seite auf Facebook!

 
 
Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Fortuna Düsseldorf: Frank Kramer und Peter Hermann kommen gut an


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.