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Fortuna Düsseldorf
Funkel kritisiert Rensings Zeitspiel

Fotos: Friedhelm Funkel – Rekord-Aufstiegstrainer aus Neuss
Fotos: Friedhelm Funkel – Rekord-Aufstiegstrainer aus Neuss FOTO: dpa, Rolf Vennenbernd
Düsseldorf. Die Fortuna ist gewarnt: Arminia Bielefeld kommt am Freitag nach Düsseldorf (18.30 Uhr/Live-Ticker), um den ersten Saisonsieg zu feiern. Auf der Pressekonferenz am Mittwoch sprach Friedhelm Funkel über sein junges Innenverteidiger-Duo und effektives Zeitspiel. Von Jan Dobrick

Das sagte Funkel über . . . 

  • den Gegner

"Arminia ist besser, als es Tabellenplatz 17 aussagt. Die Bielefelder haben zwar noch kein Spiel gewonnen, waren aber ein paar Mal dicht dran – gegen Braunschweig und Hannover zum Beispiel. Beim 0:1 gegen Würzburg haben sie viele Chancen liegenlassen und dann die Quittung dafür bekommen. Sie sind jedenfalls brandgefährlich. Wir haben viel Respekt vor der Arminia, gehen gut vorbeitet und mit viel Leidenschaft in das Spiel."

  • die eigene Mannschaft

"Auf uns kommt ein hartes Stück Arbeit zu. Wir werden aggressiv sein, wollen den Gegner unter Druck setzen, damit er Fehler macht. Am vergangenen Freitag hat das gegen 1860 München perfekt funktioniert. Ob das gegen Bielefeld genau so sein wird, müssen wir abwarten. Die Mannschaft muss hellwach sein, es kann auch für uns schnell wieder abwärts gehen. Wir müssen uns weiter von unten absetzen. Alle müssen ackern, um diesen Gegner zu schlagen."

  • zu viele Fehler in München

"Wir sind im zweiten Durchgang zu viel Risiko gegangen, haben die Bälle schnell verloren. Das war fahrlässig, da habe ich die nötige Ruhe vermisst. Außerdem: Michael Rensing darf sich bei den Abschlägen nicht so viel Zeit nehmen. Man muss dem Schiri immer das Gefühl geben, dass man sich beeilt. Auch, wenn das nicht der Fall ist. Sonst lässt er die Minuten nachspielen. Außerdem bringt man auswärts das Publikum gegen sich auf. Das war schlecht. Axel Bellinghausen habe ich bei seiner Auswechslung extra angezeigt, dass er ein wenig traben soll."

  • die Personalsituation

"Wir haben einfach zu viele Verletzte. Das schränkt mich natürlich in meinem Handeln ein. Ich bin froh, dass Rouwen Hennings und Lukas Schmitz wieder trainieren. Ihrem Einsatz steht nichts im Weg. Kevin Akpoguma, Alexander Madlung, Oliver Fink und Julian Koch werden wir vermissen. Andere müssen es richten, wir bleiben optimistisch. Vielleicht ersetze ich neben Akpoguma noch einen weiteren Spieler, lasse Özkan Yildirim, Arianit Ferati oder Jerome Kiesewetter gegen Bielefeld ran."

  • das Innenverteidiger-Duo

"Kaan Ayhan und Robin Bormuth sind zwar jung, aber sie haben sich schon auf der Position bewiesen. Mit Julian Schauerte und Lukas Schmitz an der Seite wird es funktionieren. Es gibt Spieler, die sind 28 Jahre alt, aber im Kopf noch ein Kind. Robin ist das Gegenbeispiel. Vielleicht bekommt Kaan in den nächsten Spielen mal eine Pause. Aber jetzt muss man beißen, bis der eine oder andere zurückkommt. Es ist durchaus möglich, dass ich im Pokalspiel gegen Hannover ein paar junge Spieler reinwerfen werde."

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