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| 08.08 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Funkel muss noch einmal umbauen

Fortuna Düsseldorf: Friedhelm Funkel muss noch einmal umbauen
Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel schaut seinen Spielern beim Laufen zu. FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf empfängt Aue am Sonntag zum Abstiegskracher (15.30 Uhr/Live-Ticker). Einen Punkt brauchen die Rot-Weißen noch, um sicher die Klasse zu halten. Trainer Friedhelm Funkel steht für das Spiel ein größerer Umbau bevor. Von Jan Dobrick

Das 3:2 in Nürnberg hat die Fortuna mit drei Ausfällen bezahlt. Ein guter Deal, möchte man meinen, denn durch den Sieg ist der Klassenerhalt zum Greifen nah. Die Düsseldorfer stehen mit 39 Punkten auf Tabellenplatz zwölf. Drei Zähler und sechs Tore vor 1860 München und dem Relegationsplatz. Trotzdem nehmen die Fortunen das letzte Saisonspiel nicht auf die leichte Schulter. "Nein, wir sind noch nicht durch. Das ist keine Floskel, wir haben es doch am Sonntag selbst erlebt. Bielefeld gewinnt 6:0 gegen Aufstiegskandidat Braunschweig", betonte Funkel im Gespräch mit unserer Redaktion. Der Trainer will den Fans nicht nur ein Unentschieden, sondern einen Sieg schenken.

Der Kader wird für die Partie allerdings noch einmal durchgemischt. Schlecht: Lukas Schmitz, Ihlas Bebou (gesperrt) und Kapitän Oliver Fink (Bänderanriss im rechten Sprunggelenk) fallen aus. Fink musste schon beim 0:0 im Hinspiel verletzungsbedingt zusehen. Gut: Kaan Ayhan und André Hoffmann kehren zurück. Hoffmann, der dreimal wegen einer Rotsperre und eines grippalen Infekts gefehlt hatte, stand am Montag erstmals wieder auf dem Trainingsplatz. Alexander Madlung suchte man am Mittwoch wegen muskulärer Probleme vergebens, er soll am Donnerstag dazustoßen.

Wer spielt für Schmitz?

Madlung fehlt, Akpoguma schaut zu FOTO: Falk Janning

Wie könnte Funkel nun die Abwehr umbauen? Entweder er ersetzt Schmitz durch Axel Bellinghausen oder durch Gökhan Gül. Eine weitere Variante: Er stellt auf eine Dreierkette in der Abwehr um. Möglich, dass dann Madlung, Hoffmann und Bormuth auf dem Platz stehen.

Durchaus denkbar wäre ein 5-3-2-System wie beim 0:1 in Hannover. Ayhan übernimmt den kreativen Part im Mittelfeld, Marcel Sobottka und Adam Bodzek sind für die handfeste Arbeit zuständig. Özkan Yildirim könnte den Job neben Stürmer Rouwen Hennings bekommen, da Bebou zuschauen muss. Allerdings: Platz suchen müssten man für Jerome Kiesewetter, der in Nürnberg das Zünglein an der Waage war. Auch Christian Gartner stünde bereit.

"Wir wollen unbedingt gewinnen"

Ob 4-1-4-1 oder 5-3-2: Fortuna will auf Sieg spielen. Und das, obwohl ein Unentschieden für den Klassenerhalt reichen würde, sowohl den Düsseldorfern, als auch Aue. "Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen. Weil wir zu Hause schon lange keinen Sieg mehr eingefahren haben und weil wir ihn unseren Fans schenken wollen, die uns in dieser Saison so unglaublich, so grandios unterstützt haben", sagte Funkel. Dass die Rheinländer mit elf Stürmern auflaufen werden, ist aber ausgeschlossen.

 
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