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| 10.41 Uhr

Fortunas Gegner im Check
Für Aue ist es das erste Saisonspiel

Heidenheim gegen Aue nach Unwetter abgebrochen
Heidenheim gegen Aue nach Unwetter abgebrochen FOTO: dpa, pu
Düsseldorf. Während Fortuna Düsseldorf mit einem Remis gestartet ist, geht die Zweitliga-Saison für den heutigen Gegner Erzgebirge Aue erst richtig los. Nach dem Spielabbruch in Heidenheim wegen Unwetters bestreitet die Mannschaft mit dem neuen Trainer Thomas Letsch ihre Saisonpremiere. Von Falk Janning

Das Spiel: Erzgebirge Aue gegen Fortuna ist das Duell des Vorjahres-14. gegen den Elften. Die Vorzeichen versprechen ein Duell auf Augenhöhe.

Fortunas Form: Beim 2:2 im Heimspiel gegen den Aufstiegskandidaten Eintracht Braunschweig zeigten die Fortunen eine gute Leistung, sie machten vieles anders und besser als in der vergangenen Saison und bekamen dafür viel Lob von den Beobachtern. Doch auch in der Vorsaison agierten die Düsseldorfer gegen Teams aus dem oberen Drittel stärker als gegen die aus der unteren Tabellenhälfte. Gespannt sein darf man nun also auf den ersten Auswärtsauftritt der Fortuna in dieser Saison sein, denn sie trifft nun auf einen Gegner, dem kein einstelliger Platz zugetraut und der defensiver agieren wird.

2. Bundesliga 2017/18: Die Aufstellungen und Tore von Fortuna Düsseldorf FOTO: Falk Janning

Aues Form: Die Lila-Weißen sind nur schwer einzuschätzen, da ihr Spiel des ersten Spieltages beim 1. FC Heidenheim nach wenigen Minuten wegen sintflutartiger Regenfälle abgebrochen werden musste. In der Vorbereitung zeigte Aue allenfalls durchwachsene Leistungen, gewann keine seiner drei Vorbereitungspartien.

Die personelle Lage: Aue fehlt Stürmer Nicky Adler, der sich nach einem Adduktorenabriss noch in der Rehabilitation befindet. Fortuna muss wegen einer Gehirnerschütterung auf Kapitän Oliver Fink verzichten.

Stärken und Schwächen: Aue schaffte den Klassenerhalt in der vergangenen Saison vor allem durch seinen Teamgeist. Das soll auch in dieser Spielzeit der Trumpf der Lila-Weißen sein, die über keinen überragenden Spieler verfügen und sehr ausgeglichen besetzt sind. Schwer wiegen die Abgänge der Leistungsträger Steve Breitkreuz und Louis Samson zu Eintracht Braunschweig. Die Lücke sollen die Neuen schließen, allen voran der vom Karlsruher SC gekommene Dennis Kempe, der in der Vorbereitung einen guten Eindruck hinterließ. Das gleiche gilt für Dominik Wydra vom VfL Bochum, der im defensiven Mittelfeld die Fäden zieht und überzeugte. Neu sind außerdem Arianit Ferati (ausgeliehen vom Hamburger SV) und Nicolai Rapp (Hoffenheim). Zu einer Schwäche könnte bei Aue das Fehlen eines Stoßstürmers werden.

So könnte Fortuna in Aue spielen

Der Trainer: Thomas Letsch (48) hat im Erzgebirge den Posten an der Seitenlinie übernommen, nachdem Trainer Domenico Tedesco zum Ende der vergangenen Saison überraschend seinen Wechsel zum FC Schalke 04 verkündet hatte. Letsch ist bewusst, dass er in große Fußstapfen tritt, denn der im März verpflichtete Tedesco hatte das Schlusslicht aus einer schier ausweglos erscheinenden Situation noch ans rettende Ufer geführt.

Der direkte Vergleich: 16 mal sind die Mannschaften bislang aufeinandergetroffen, neun Fortuna-Siegen stehen vier Niederlagen gegenüber, außerdem gab es drei Remis. Das bislang letzte Duell gab es im Mai diesen Jahres am letzten Spieltag der vergangenen Saison. Da gab es in der Düsseldorfer Arena einen 1:0-Sieg durch einen Treffer von Christian Gartner. In den letzten beiden Partien in Aue kassierte Fortuna keinen Gegentreffer (0:0 im Dezember 2016 und 3:0 im August 2014 durch Tore von Erwin Hoffer (2) und Charlison Benschop).

Besonderes: In Aue spielt mit Arianit Ferati ein Akteur, der im vergangenen Jahr noch für Fortuna kickte.

Quelle: RP
 
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