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Fortuna Düsseldorf
Es zählt nur der Klassenerhalt

Das ist Taskin Aksoy
Das ist Taskin Aksoy FOTO: rpo, Falk Janning
Düsseldorf. Der Regionalligist aus Düsseldorf hat eine Vorbereitung mit vielen Verletzungsproblemen hinter sich. Darum heißt auch in der Saison 2017/18 das Ziel: Ligaverbleib. Von Maximilian Lonn

Lange musste Fortunas U23 in der vergangenen Saison um den Klassenerhalt zittern. Erst ein starker Schlussspurt in den letzten fünf Partien (vier Siege, ein Remis) qualifizierte das Team von Trainer Taskin Aksoy für eine weitere Spielzeit in der vierthöchsten Liga. Auch in diesem Jahr erwartet die Flingerner nach dem zweiten großen Personalumbruch in Folge ein harter Kampf um die ersten 14 Plätze in der stark besetzten West-Staffel.

Was ist neu? Im Laufe der Vorbereitung wurden 13 neue Spieler verpflichtet, von denen sieben im vergangenen Jahr noch in der A-Junioren-Bundesliga aktiv waren. Den Mangel an Erfahrung kompensiert Ahmet Cebe. Der 34-Jährige kehrt nach acht Jahren in der Türkei an den Flinger Broich zurück und ist in Abwesenheit von Routinier Christian Weber (schwere Knieverletzung) ebenso als Führungsspieler eingeplant wie Axel Bellinghausen, der bei Bedarf in der "Zwoten" aushelfen soll. Von den Neuen konnten sich nach den Eindrücken der Testspiele vor allem Tim Krafft, Agon Arifi und Kaito Miyake für einen Startelfplatz zum Ligaauftakt am Samstag (14 Uhr) gegen den FC Wegberg-Beeck empfehlen.

Was sind die Stärken und Schwächen? Offensiv hat Aksoy dank vieler verschiedener Spielertypen zahlreiche Variationsmöglichkeiten. Egal ob über die Außen oder die Mitte -kommt das junge Team erst einmal ins Rollen, ist es nur schwer aufzuhalten. Was die Effektivität angeht, ist allerdings noch Luft nach oben. Gleiches gilt für die Defensive, die sich in den Testspielen den einen oder anderen unnötigen Aussetzer leistete. Das wurde auch am Samstag gegen den niederländischen Zweitligisten Fortuna Sittard (1:2) deutlich, als man die Partie nach einer 1:0-Führung durch individuelle Fehler noch aus der Hand gab. Aufgrund der vielen Verletzten - allein gegen Sittard fehlten zehn Spieler -war Aksoy zudem oft zum Improvisieren gezwungen.

Was hat sich im Umfeld getan? Nach drei Monaten als zweiter Co-Trainer sowie einem Kurzauftritt als Einwechselspieler hat Jens Langeneke die U23 mittlerweile wieder verlassen und wird stattdessen neuer Cheftrainer der U17-Bundesligamannschaft. Dafür kehrt in Teammanager Michael Kuhn nach einjähriger Abstinenz ein alter Bekannter vom Ligakonkurrenten Wuppertaler SV zurück, der das Doppelgespann Jari Richardson und Dirk Deutschländer ablöst.

Wie lautet die Prognose? Vergleicht man den Kader mit dem Rest der Liga, kann es eigentlich erneut nur um den Klassenerhalt gehen. Teams wie Viktoria Köln oder der KFC Uerdingen sind allerdings auch nicht der Maßstab. Wichtig wird vor allem ein guter Saisonstart sein, um nicht wie im Vorjahr von Beginn an der Musik hinterherzulaufen.

Quelle: RP
 
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