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Fortuna Düsseldorf
Für Koch, Ya Konan und Bellinghausen wird es schwer

Fortuna Düsseldorf: Für Julian Koch und Didier Ya Konan wird es schwer
Axel Bellinghausen, Didier Ya Konan und Julian Koch (von l. nach r.) müssen sich unter Trainer Marco Kurz erst noch beweisen. FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Am Samstag (13 Uhr/Live-Ticker) steht Fortuna Düsseldorfs Auftakt in die Rest-Rückrunde der 2. Bundesliga an. Ein neuer Trainer und zwei Winterverpflichtungen sorgen für Veränderungen in der Startelf. Eine Übersicht.  Von Christoffer Kleindienst
  • Torwart

War und ist eine einfache Personalie: Auch unter Coach Marco Kurz wird Michael Rensing bis auf Weiteres gesetzt sein. Seine Spiele vor der Winterpause waren trotz der ernüchternden Leistungen des Teams fast immer gut. Teamkollege Lars Unnerstall wird wohl nur noch mal in der Saison 15/16 zum Einsatz kommen, falls Rensing gleich mehrfach patzen sollte. 

  • Verteidigung

Julian Schauerte wird aller Voraussicht nach auf der rechten Verteidigerposition auflaufen, sein Äquivalent auf der linken Seite ist Lukas Schmitz. Letzterer wurde unter Ex-Trainer Frank Kramer und Interimscoach Peter Hermann auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt, dort herrscht aber nach dem Comeback zahlreicher Verletzten ein Überangebot. Für Linksfuß Axel Bellinghausen bliebe dementsprechend erstmal nur ein Platz auf der Bank. 

In der Innenverteidigung ist das Duo Alexander Madlung und Karim Haggui mittlerweile ein eingespieltes Team. Ihre Leistungen waren in den vergangenen Monaten auch weitestgehend ordentlich. Christian Strohdiek oder auch Adam Bodzek konnten sich unter Kurz (noch) nicht nachhaltig empfehlen.

  • Mittelfeld

Im Trainingslager wirkte es, als ob Kurz mit einem 4-2-3-1-System planen würde. Seit der Verpflichtung von Nikola Djurdjic lässt er aber auch mit einer Doppelspitze spielen, ein klassisches 4-4-2 ist wahrscheinlich. An Sunderland-Ausleihe Charis Mavrias und Spielmacher Kerem Demirbay führt wohl kein Weg vorbei – derzeit haben auch Ihlas Bebou und Christopher Avevor beste Chancen, gegen den 1. FC Heidenheim in der Startelf zu stehen.

Bebou zeigte in der Vorbereitung die wohl besten Leistungen und hat sich das Vertrauen von Kurz verdient. Zudem hatte sich Teamkollege Sercan Sararer, der vor der Winterpause auf dem Flügel gesetzt war, im Testspiel gegen den TSV Meerbusch leicht verletzt und stieg erst wieder am Mittwoch ins Training ein. Der bisher prominenteste Verlierer unter Kurz ist derweil Julian Koch: Der Co-Kapitän war bis zum Jahreswechsel unverzichtbar – der neue Coach versetzte ihn zunächst auf die rechte Verteidigerposition, Schauerte genießt dort aber bisher mehr Vertrauen. 

Youngster Marcel Sobottka muss sich nach seinem leichten Muskelfaserriss erst einmal gedulden. Ärgerlich für ihn, weil er auch Chancen auf die umkämpften Sechser-Positionen in der Startelf hatte.

  • Sturm

Mike van Duinen ist vorerst weg, dafür soll Augsburg-Leihgabe Djurdjic nun die Torflaute der Fortuna beenden. Er sagt selber von sich, dass er topfit sei – es wäre der einzige Grund gewesen, den 29-Jährigen gegen Heidenheim nicht von Anfang an zu bringen. Aufgrund der jünsten Trainingseindrücke darf sich Joel Pohjanpalo die größten Hoffnungen auf einen Platz neben dem Serben in der Startelf machen. 

Didier Ya Konan ist derweil nicht erste Wahl. Der Ivorer, der im Sommer als möglicher Königstrafer zu den Düsseldorfern stieß, hat einen schweren Stand bei der Fortuna. Trotz seiner vier Saisontore überzeugte er bisher nur in wenigen Pflichtspielen. Emmanuel Iyoha ist hingegen einer der wenigen Lichtblicke: Der Youngster spielte eine gute Vorbereitung – er wäre die perfekte Wahl für die Jokerposition. Allerdings ist er seit dem Mittwochtraining leicht angeschlagen, er musste das Training frühzeitig beenden. 

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