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| 11.44 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Fortuna hat noch eine Rechnung offen

Fortuna Düsseldorf hat noch eine Rechnung offen
Braunschweig jubelt über den Sieg in Düsseldorf. FOTO: dpa, rwe vge
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf empfängt am Montag zum Ligastart Eintracht Braunschweig in der Esprit-Arena. In der vergangenen Saison mussten sich die Düsseldorfer den Niedersachsen zu Hause mit 1:2 geschlagen geben.  Von Falk Janning

Die Saisonziele Fortunas Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer sprach nach dem Ende der vergangenen Spielzeit von Platz eins bis sechs als Ziel. Doch schon mit einer Steigerung gegenüber den beiden jüngsten Saisons und einem einstelligen Platz wären die Fans der Fortuna zufrieden. Die Anhänger wünschen sich vor allem eine Verbesserung der Heimbilanz, die bei nur 14 Siegen aus den jüngsten 51 Partien steht. Die Eintracht gehört dagegen in dieser Saison erneut zu den Aufstiegsfavoriten, nachdem sie erst in der Relegation unglücklich gegen den VfL Wolfsburg (0:1/0:1) an der Rückkehr in die Bundesliga scheiterte.

Die Zu- und Abgänge Fortunas Mannschaft hat sich gegenüber der Vorsaison kaum verändert. Bis auf Innenverteidiger Kevin Akpoguma (nach Leihende zurück zu 1899 Hoffenheim) ist kein Stammspieler gegangen. Dafür sind mit Linksverteidiger Nico Gießelmann (Greuther Fürth) und Stürmer Havard Nielsen (SC Freiburg) zwei Spieler mit großem Potenzial und guter Perspektive gekommen. Die Eintracht hat mit Nik Omladic (Greuther Fürth), Marcel Correia (1. FC Kaiserslautern) und Phil Ofosu-Ayeh (Wolverhampton Wanderers) drei Spieler aus der ersten Elf verloren. Ersetzt werden sie durch Louis Samson, Steve Breitkreuz (beide FC Erzgebirge Aue) und Robin Becker (Bayer Leverkusen). Dazu kommt noch der 21-jährige Abwehrspieler Steffen Nkansah von Borussia Mönchengladbach II. Das Quartett hat den Konkurrenzkampf stark befeuert.

Die Trainer Braunschweig-Coach Torsten Lieberknecht ist im schnelllebigen Fußballgeschäft ein Phänomen. Der 43-Jährige geht bei den Löwen schon in seine zehnte Saison als Trainer. Das liegt vor allem am gekonnten Miteinander der Führungsriege: Sportdirektor Marc Arnold, Präsident Sebastian Ebel, Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt sowie Lieberknecht pflegen einen vertrauensvollen Umgang miteinander. Bemerkenswert: Unter Torsten Lieberknecht ist die Eintracht in der Zweiten Liga immer mindestens Achter geworden. Friedhelm Funkel übernahm das Amt bei Fortuna im März 2016 von Marco Kurz und hat in der vergangenen Saison mit Platz elf die seit Dezember 2012 anhaltende Talfahrt gestoppt.

Die Stärken und Schwächen Es gibt einige Parallelen zwischen beiden Klubs. Sie haben ihre Stärken ganz klar in der Defensive, verfügen zudem über ein eingespieltes Team. Beide hoffen, sich im Angriff entscheidend verstärkt zu haben. Die Blau-Gelben haben mit Suleiman Abdullahi, Christoffer Nyman, Onel Hernandez und Domi Kumbela einen hochkarätig besetzten Angriff. Fortuna verfügt mit den beiden Zugängen Emir Kujovic und Havard Nielsen neben Rouwen Hennings ebenfalls über drei Klassestürmer. Schwierigkeiten hat die Fortuna mit der Chancenverwertung. Die Standards waren in der vergangenen Saison eine Katastrophe, sie könnten durch Zugang Nico Gießelmann nun zu einer Stärke werden.

Welche Spieler fehlen? Die Gäste treten ohne Abwehrchef Saulo Decarli an, den Trainer Lieberknecht für zwei Wochen in die U23 verbannte. Als Grund für die Disziplinarmaßnahme nannte der Klub ein "teamschädigendes Verhalten" seitens des Schweizers. Bei Fortuna klagt Kaan Ayhan über leichte Nackenproblemen. Deshalb verzichtete der türkische Nationalspieler gestern auf das Kopfballtraining.

Die Bilanz Mit je vier Siegen, Remis und Niederlagen ist die Zweitliga-Bilanz zwischen Fortuna und der Eintracht ausgeglichen. In der vergangenen Saison kassierten die Düsseldorfer ihre erste Heimniederlage als Zweitligist im Duell gegen die Niedersachsen: Nach einer 1:0-Pausenführung durch einen Treffer von Youngster Robin Bormuth (37.) drehten Eintrachts Offensivkräfte Christoffer Nyman (60.) und Onel Hernandez (89.) den Spieß mit ihren Toren noch um und Fortuna unterlag mit 1:2.

Quelle: RP
 
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