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| 14.17 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Nielsen und Kujovic treffen gleich alte Bekannte

Das ist Havard Nielsen
Das ist Havard Nielsen FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Der Saisonstart in der 2. Bundesliga rückt näher: Fortuna Düsseldorf empfängt am Montag Eintracht Braunschweig zum Flutlichtspiel in der Esprit-Arena (20.30 Uhr/Live-Ticker). Für zwei neue Stürmer ist das Duell besonders aufregend. Von Jan Dobrick

Havard Nielsen dürfte sich an Spiele zwischen Düsseldorf und Braunschweig gut erinnern. Zweimal traf er in der Vergangenheit mit der Eintracht auf die Fortuna. Und beide Male spuckte er den Rot-Weißen in die Suppe. Saison 2014/15, 1. Spieltag, Esprit-Arena: Fortuna führte 84 Minuten vor Schluss mit 2:1, als Nielsen eine Hereingabe an Torwart Michael Rensing vorbei über die Linie drückte. Die Düsseldorfer mussten schließlich bis zum 4. Spieltag auf den ersten Sieg warten, als man 3:0 in Aue gewann.

Zum Start in die Rückrunde dann, als sich die Klubs im Eintracht-Stadion wiedersahen, schoss Nielsen Fortuna-Torhüter Lars Unnerstall den Ball durch die Hosenträger. Braunschweig gewann mit 2:1, Nielsen war der Fortuna-Schreck. Doch seitdem ist viel passiert. Der Norweger erzielte seit der Spielzeit 2014/15 nur noch zwei Tore – und zwar für die Reserve des SC Freiburg in der Oberliga Baden-Württemberg gegen den SV Sandhausen II. Weder bei RB Salzburg, noch im Breisgau setzte sich Nielsen durch.

Decarli wird Nielsen nicht im Weg stehen

Fortuna gewann indes auch die Auftaktspiele 2015/16 (1:1 bei Union Berlin) und 2016/17 (2:2 in Sandhausen) nicht. Es wäre doch wie gemalt, sollte Fortuna mit einem Sieg und Nielsen mit einem Tor gegen seinen Ex-Verein in die neue Saison starten. Er könnte damit jedenfalls gleich sieben ehemalige Kollegen ärgern: Saulo Decarli, Ken Reichel, Maximilian Sauer, Mirko Boland, Jan Hochscheidt, Hendrick Zuck und Salim Khelifi spielen immer noch für die Niedersachsen.

Decarli hat derzeit allerdings ganz andere Probleme. Der Abwehrchef sei für zwei Wochen suspendiert worden, erklärte die Eintracht am Sonntag auf ihrer Website. Der Grund? Teamschädigendes Verhalten. "Nach dieser Zeit soll der Innenverteidiger wieder in den Trainingsbetrieb der Mannschaft von Torsten Lieberknecht integriert werden", heißt es auf der Homepage der Löwen. Ein Mann weniger, der sich Nielsen in den Weg stellen wird. Der Angreifer kann mit einem Startelf-Einsatz neben Rouwen Hennings im 3-5-2-System von Trainer Friedhelm Funkel rechnen.

Kujovic trifft auf schwedischen Kumpel

Emir Kujovic, den Fortuna gerade erst vom belgischen Erstligisten KAA Gent verpflichtet hat, muss sich dagegen wohl gedulden. Doch auch der schwedische Stürmer, der noch nie ein Pflichtspiel in Deutschland absolviert hat, feiert am 1. Spieltag ein Wiedersehen. Und zwar mit Christoffer Nyman. Beide haben zusammen in Norrköping gespielt. "Ihm hat der Wechsel nach Deutschland sehr gut getan. Als wir gemeinsam bei der Nationalmannschaft waren, hat er mir viel Gutes über den deutschen Fußball und die 2. Bundesliga erzählt", sagt Kujovic bei "f95.de".

"Es ist natürlich schon ein wenig lustig, dass wir direkt gegen Braunschweig spielen und wir uns so im ersten Spiel wiedersehen. Auch wenn es natürlich ein wenig komisch sein wird, dass wir uns als Gegner und nicht als Teamkollegen treffen", meint der Angreifer. Nyman wagte den Schritt nach Deutschland im Sommer 2016. Kujovic wäre sogar fast noch ein wenig früher in der 2. Bundesliga gelandet. "Fortuna wollte mich vor anderthalb Jahren schon einmal holen", sagte er: "Damals hat es aber nicht geklappt, weil ich wegen der bevorstehenden Europameisterschaft in Schweden bleiben wollte."

Jetzt sind sie in Düsseldorf gelandet: Nielsen und Kujovic. Um alte Freundschaften zu pflegen, ist am Montag keine Zeit. Beide können ihren Karrieren wieder Auftrieb geben. Und damit auch der Fortuna.

 
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