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| 16.02 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Herbstmeisterschaft wäre ein gutes Omen

Rensing erstmals wieder im Torwarttraining
Rensing erstmals wieder im Torwarttraining FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Dank Rouwen Hennings‘ Tor zum 2:2-Endstand in Kiel hat Fortuna Düsseldorf noch alle Chancen, Herbst-Champion in der 2. Bundesliga zu werden. Dafür müsste einiges für die Fortunen laufen, unrealistisch ist das aber nicht.

Der Tabellenzweite empfängt am Montag (20.30 Uhr, Live-Ticker) den 1. FC Nürnberg zum Spitzenspiel. Das müsste das Team von Trainer Friedhelm Funkel in jedem Fall gewinnen.  Gelingt Spitzenreiter Holstein Kiel kein Dreier bei Eintracht Braunschweig, würden die Düsseldorfer zur Hälfte der Saison wieder auf den ersten Platz vorrücken und wären Herbst-Champion.

Es wäre das erste Mal seit der Saison 2011/12, dass die Fortunen nach der Hinrunde wieder ganz oben wären. Vor sechs Jahren war die Truppe nach einer überragenden ersten Saisonhälfte noch ungeschlagen, hatte zwölf Spiele gewonnen und fünfmal Unentschieden gespielt und damit einen Rekord der 2. Liga aufgestellt. Mit 41 Punkten lag sie – vor Eintracht Frankfurt (38) und Greuther Fürth (36) – mit deutlichem Vorsprung an der Spitze.

Adam Bodzek und Team-Kapitän Oliver Fink sind die einzigen Spieler des aktuellen Aufgebots, die im Dezember 2011 bereits im Kader des damaligen Herbstmeisters standen und den dramatischen Saisonverlauf erlebten. Sie wissen aber am besten, das man sich auf einem Punktepolster aus der Hinrunde nie ausruhen darf. 

Nur vier von 22 Herbstmeistern stiegen nicht auf

In der Saison 2011/12 wäre es fast schiefgegangen.  Nach einer katastrophalen Rückrunde mit nur vier Siegen aus 17 Spielen schafften es die Düsseldorfer noch auf den dritten Platz, erreichten die Relegationsspiele gegen Hertha BSC Berlin und stiegen doch noch in die Bundesliga auf. Die Ausschreitungen und überbordende Freude sind nach wie vor unvergessen.

In dieser Hinrunde kommen die Rot-Weißen zwar nicht an die 41-Punkte-Marke heran. Derzeit haben sie 31 Zähler auf ihrem Konto. Aber die Statistik weist aus, dass die meisten der 22 Herbstmeister in Liga zwei (seit Einführung der Drei-Punkte-Wertung) bislang auch aufgestiegen sind. Lediglich der FSV Mainz 05 (2001/02), Alemannia Aachen (2003/04), Erzgebirge Aue (1010/11) und Eintracht Braunschweig (2016/17) nutzten ihren Vorsprung nach 17 Spieltagen nicht und purzelten noch aus den Aufstiegsrängen.

 
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