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| 15.56 Uhr

Fortuna-Stürmer Nielsen ist fit
"Ich hoffe, dass ich Sonntag dabei bin"

Das ist Havard Nielsen
Das ist Havard Nielsen FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Fortuna-Stürmer Havard Nielsen will das Verletzungspech endlich abschütteln. Der 24 Jahre alte Norweger, der bislang nur zu einem Kurzeinsatz gegen Braunschweig kam, steht nach einem Muskelfaserriss im Hüftbeuger wieder in den Startlöchern. Von Jan Dobrick und Matthias Goergens

Nielsen spielte bei Bundesligist SC Freiburg nur eine Nebenrolle. Das lag auch daran, dass er ständig mit Verletzungssorgen zu kämpfen hatte – 20 Spiele verpasste er wegen einer Achillessehnenreizung, Bauchmuskelzerrungen, einer Leisten-OP, einer Knieprellung oder Wadenproblemen.

In Düsseldorf sollte alles anders werden. Und 30 Minuten zum Saisonauftakt gegen Eintracht Braunschweig (2:2) absolvierte er auch beschwerdefrei. Dann ging es auch Aue. Und Nielsen, der in der Startelf stehen sollte, meldete sich nach dem Aufwärmen verletzt ab: Faserriss im Hüftbeuger. Bislang verpasste er vier Spiele. Dabei soll es bleiben.

Die Beine fühlen sich gut an

"Für mich war es aufgrund der Verletzung nicht der beste Anfang. Aber es freut mich natürlich sehr, dass es für viele Spieler gut funktioniert hat", sagt der Angreifer im Gespräch mit unserer Redaktion: "Von nun an will ich selbst ein bisschen mithelfen."

Nielsen kann es kaum erwarten, endlich wieder auf dem Platz zu stehen. "Die Beine fühlen sich gut an, ich spüre den Faserriss nicht mehr", erklärt der Norweger, der schon länger nicht für Furore gesorgt hat. Von Januar 2014 bis Sommer 2015 spielte er für Eintracht Braunschweig in Liga eins und zwei, erzielte insgesamt zwölf Tore. An die Leistungen will er in Düsseldorf anknüpfen. Und das so schnell wie möglich.

"Der Plan ist jetzt, eine Halbzeit im Test gegen TuRU Düsseldorf zu spielen. Und dann hoffe ich natürlich, dass ich am Sonntag dabei bin", sagt Nielsen. Am Dienstagabend geht es gegen den Oberligisten (19 Uhr, Stadion an der Feuerbachstraße). Sonntag folgt schließlich das Spitzenspiel gegen Union Berlin (13.30 Uhr, Live-Ticker), der Tabellenerste trifft auf die viertplatzierten Hauptstädter. 

Nielsen lobt den Teamgeist

"Unser Start war sehr gut. Wir sind fleißig, laufstark und haben eine gute Mentalität – so holt man in einer ausgeglichenen 2. Bundesliga Punkte", sagt der Angreifer. Die Stimmung sei dadurch super. "Wir gewinnen enge Spiele, die in der vergangenen Rückrunde noch verloren wurden."

Die Betonung liegt auf dem "wir", auch wenn er bislang kaum etwas beitragen konnte. "Der Teamgeist ist hervorragend. Die älteren Spieler helfen den jungen. Ich wurde schnell integriert", lobt Nielsen die Kollegen.

Das sind die Verletzten der Fortuna FOTO: dpa, skh

Nun will er selbst deutlich mehr als nur gute Laune zur Wohlfühlatmosphäre beisteuern. Im Testspiel bei Landesligist TSV Meerbusch (7:2) konnte er am vergangenen Mittwoch immerhin schon ein Tor erzielen. Gegen TuRU soll der nächste Schritt folgen. Und fünf Tage später wird es schließlich ernst.

Im 3-5-2-System von Trainer Friedhelm Funkel ist im Sturm durch den Abgang von Ihlas Bebou ein Platz frei geworden. Emir Kujovic ist der erste Anwärter auf die Position, aber auch die kurzfristig verpflichteten Benito Raman, Takashi Usami und eben Nielsen dürfen sich Hoffnung machen.

 
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