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Fortuna Düsseldorf
Bebou: "Meine Auswechslung war richtig"

Fortuna Düsseldorf: Ihlas Bebou hat Verständnis für seine Auswechslung
Ihlas Bebou im Zweikampf mit Hannovers Miiko Albornoz. FOTO: dpa, pst hak
Düsseldorf. Viele haderten bei Fortunas 0:1-Niederlage in Hannover mit der Auswechslung des gefährlichsten Düsseldorfer Angreifers Ihlas Bebou - nur der Betroffene hat Verständnis für Friedhelm Funkels Entscheidung.

"Natürlich war ich ein bisschen traurig, hätte gern weitergespielt", erklärt der 23-Jährige. "Aber der Trainer hat richtig entschieden." Die Gefahr, sich die fünfte Gelbe Karte einzuhandeln und damit im Heimspiel gegen die Würzburger Kickers gesperrt zu sein, sei einfach zu groß gewesen.

Denn am Samstag werden Bebous Offensivaktionen gebraucht, gar keine Frage. Gerade in den vergangenen Partien, als Fortuna in der Defensive gut stand, wurde die Abschlussschwäche der Funkel-Truppe überdeutlich. "Wir verballern eindeutig zu viel", stellt Bebou nüchtern fest, und er nimmt sich selbst dabei keineswegs aus. So sei er auch nicht sauer, dass zuletzt einige seiner viel versprechenden Vorlagen ungenutzt blieben: "Es hilft nichts, auf andere loszugehen. Vor allem ist mir das auch schon oft genug passiert, dass ich eine gute Chance nicht verwertet habe."

Ausreden dürfe es jetzt keine mehr geben, fordert der Nationalstürmer Togos. "Über die Dritte Liga mache ich mir keine Gedanken. Wenn jeder seine Bestleistung abliefert, dann werden wir die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen, wir haben ja noch drei Spiele." Bebous erklärtes Ziel ist es jedoch, den Sack schon gegen Würzburg weitgehend zuzumachen - was mit einem "Dreier" nahezu der Fall wäre. "Es wird ein harter Kampf, den wir annehmen müssen", orakelt er. "Aber wir können Fußball spielen und wollen das auch zeigen."

(goe/jol)
 
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