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Fortuna Düsseldorf
Jetzt bloß keine Panik

Fortuna - St. Pauli: Einzelkritik
Fortuna - St. Pauli: Einzelkritik FOTO: Falk Janning
Meinung Fortuna muss um den Klassenerhalt bangen. Da gibt es nichts schönzureden oder zu verharmlosen, das ist schlichtweg ein Fakt. Ebenso wichtig ist es jedoch, in dieser kritischen Lage kühlen Kopf zu bewahren. Von Bernd Jolitz

Wer jetzt hektisch oder gar panisch wird und zu scheinbar naheliegenden Kurzschlussreaktionen neigt, der hat schon so gut wie verloren.

Eine dieser Kurzschlussreaktionen wäre, den im unsäglichen Fußball-Sprech so beliebten "Gesetzen der Branche" zu folgen und den Trainer zu wechseln. Zum Glück ist Fortunas Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer solch unsinnigen Gedanken frühzeitig entgegengetreten. Zudem in einer Form, die weit über die branchenüblichen Lippenbekenntnisse hinausgehen: Er sei froh und glücklich, Friedhelm Funkel und Peter Hermann zu haben, und Funkel werde definitiv auch am Saisonende Trainer sein.

Gut so. Natürlich hat auch Funkel hin und wieder Fehler gemacht, so wie jeder arbeitende Mensch. Tatsache ist aber, dass bei ihm so viele junge Spieler zum Einsatz kommen wie nie zuvor in Fortunas jüngerer Geschichte. Und die Mannschaft, so dumm sie sich derzeit beim Verwerten von Torchancen auch anstellt, zeigt Leidenschaft und Kampfgeist. So etwas gelingt nur, wenn ein Trainer die Spieler tief in ihrem Inneren erreicht, wenn er es versteht, sie dazu anzustacheln, das Letzte aus sich herauszuholen.

Mit Funkel und Hermann hat Fortuna in der Vorsaison eine noch kritischere Lage bewältigt. Mit den beiden wird sie es auch jetzt wieder schaffen, wenn wirklich alle im und um den Verein zusammenstehen. So viel schieflaufen wie gegen St. Pauli kann und wird nicht jedes Mal.

Quelle: RP
 
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