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Fortuna Düsseldorf
Koch wackelt, Pohjanpalo wieder eine Alternative

Koch liegt flach, Strohdiek und Gartner brechen ab
Koch liegt flach, Strohdiek und Gartner brechen ab FOTO: Falk Janning
Düsseldorf . Trainer Friedhelm Funkel strahlt bei der Pressekonferenz am Freitag Ruhe aus. Er redet sich nicht in Rage, wie es vor anderen Partien der Fall war. Er scheint sicher zu sein, dass am Ende alles gut wird, auch wenn der Fußball manchmal verrückt sein kann. Von Jan Dobrick

"Die Mannschaft ist bereit. Ich bin optimistisch, dass sie den Klassenerhalt schaffen wird", sagt Funkel, der von einem "Auswärts-Endspiel" spricht. Die verletzten Axel Bellinghausen, Karim Haggui, Sercan Sararer und Nikola Djurdjic werden am Sonntag bei Eintracht Braunschweig nicht mitmischen können. Julian Koch hat sich einen grippalen Infekt eingefangen. "Wir werden am Samstag sehen, ob er den Sprung in den Kader schafft", sagt Funkel. Dafür ist Julian Schauerte wieder an Bord. Ob Angeifer Joel Pohjanpalo in der Spitze aufläuft, oder sich Funkel wieder für die "falsche Neun" Kerem Demirbay entscheidet, ist offen. Der Trainer betont: "Ich halte körperlich robuste Mittelstürmer für wichtig." Aber auch das System ohne ihn habe gut funktioniert. 

Seit sich die Ausgangssituation im Abstiegskampf verbessert hat, merkt man den Fortunen eine gewisse Lockerheit an, die vorher naturgemäß gefehlt hatte. Drei Punkte und sechs Tore Abstand auf den Relegationsplatz sind vor dem letzten Spieltag ein komfortables Polster. Ausruhen darf man sich trotzdem nicht. "Die Kuh ist noch nicht vom Eis", warnt Routinier Oliver Fink, der seinen Vertrag in Düsseldorf gerade um zwei Jahre verlängert hat, "darum gibt es für uns keinen Grund, in Niedersachsen einen Gang runterzuschalten." Es interessiert den 33-Jährigen nicht, was die Konkurrenz im Tabellenkeller macht. "Wir schauen nur auf uns." Dem Routinier glaubt man, dass er in jeden Zweikampf springen wird, als wäre es sein letzter.

Die Spieler, die von rund 3000 Fans nach Braunschweig begleitet werden, sollen übrigens nicht über den Zwischenstand auf den anderen Plätzen informiert werden, sagt Funkel. Es könne aber natürlich sein, dass die Eintracht die Ergebnisse aus Duisburg und Frankfurt auf den Stadion-Bildschirmen einblendet, das sei nicht zu verhindern.

 

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