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Fortuna Düsseldorf
Akpoguma ist der Lichtblick in der Defensive

Porträt: Kevin Akpoguma: Mega-Talent aus Hoffenheim
Porträt: Kevin Akpoguma: Mega-Talent aus Hoffenheim FOTO: Christof Wolff
Düsseldorf. In Duisburg zeigte Fortunas Abwehrspieler eine gute Leistung. Die ist auch gegen Frankfurt nötig. Von Matthias Goergens

Wenn es überhaupt lohnenswerte Erinnerungen gibt aus dem jüngsten Spiel beim MSV Duisburg, dann die Leistung von Kevin Akpoguma. Der 21-Jährige gewann als Innenverteidiger die meisten Zweikämpfe aller Fortunen (17) und verbuchte dazu mit Nebenmann Alexander Madlung die meisten angekommenen Pässe aller Akteure auf dem Feld (38).

Für den 1,92 Meter großen Fußballer wird das mit 1:2 verlorene Zweitligaspiel allerdings kein Motiv für das private Fotoalbum. "Ich spiele lieber schlecht und hole mit der Mannschaft drei Punkte, statt gut zu spielen und keine Zähler einzufahren", erklärt er.

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Tatsächlich ist es am Sonntag gegen den FSV Frankfurt (15.30 Uhr/Live-Ticker) auch völlig egal, welcher Spieler welche Leistung auf dem Platz bringt. Sofern am Ende nur ein Sieg herausspringt. Die Anspannung wächst jedenfalls beim Tabellenfünfzehnten, der den punktgleichen FSV auf Abstand halten und einen entscheidenden Schritt im Kampf um den Klassenerhalt nach vorne kommen möchte. "Wir wissen, um was es geht. Es ist ein Endspiel gegen Frankfurt", sagt Akpoguma. Wobei positiv sei, "dass wir zu Hause spielen können und dürfen, da haben wir die Fans hinter uns, sind allgemein stark und haben größeres Selbstvertrauen."

Auswärts ist die Fortuna zuletzt nicht so reingekommen - dies muss auch der vom Bundesligisten TSG Hoffenheim ausgeliehene Profi zugeben. "Vor Duisburg wussten wir auch, worum es geht. Aber der MSV hat auch gezeigt, dass die Mannschaft noch nicht tot ist und an die Chance auf den Klassenerhalt glaubt." Was durchaus Vorbildcharakter haben sollte, sagt der Defensivspieler: "Duisburg war aggressiv, sofort präsent, vielleicht durch den Heimvorteil." Warum sich die Fortuna so desolat präsentierte? "Keine Erklärung. Wir sind genauso ins Spiel gegangen wie die andere Mannschaft."

Mit dem Bewusstsein, mit den drei Punkten etwas Großes erreichen zu können - was mittlerweile für die Fortuna nicht mehr oder weniger als der Klassenerhalt ist.

Bei Kevin Akpoguma sah es auch danach aus, dass ihm das bewusst ist. Bei einigen seiner Mannschaftskollegen eher nicht. "Ich versuche, der Mannschaft zu helfen, habe nichts groß geändert an meinem Spiel." Sollte er wohl auch nicht. Seine Teamkameraden allerdings schon. Immerhin haben sie es wirklich noch in der eigenen Hand, und das findet Kevin Akpoguma durchaus nennenswert: "Die anderen Mannschaften können spielen, wie sie wollen, wenn wir unsere Punkte holen."

Damit liegt der der deutsche U21-Nationalspieler richtig. Bei einem Sieg gegen Frankfurt sowie gleichzeitigen Niederlagen von Paderborn und Duisburg wäre die Fortuna so gut wie vorzeitig gerettet.

Quelle: RP
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